Coburg

Alles live und handgemacht

17 Bands, 15 Locations - einmal zahlen, Musik-Genuss pur: Das verspricht die 13. Coburger Kneipennacht an diesem Samstag.
Artikel drucken Artikel einbetten
"Wart a-moll" verbinden Generationen und laden zum Tanzen, Feiern oder einfach zum Zuhören ein - jetzt wieder am Samstag im "Number Two".  Foto: Oli Schneider
"Wart a-moll" verbinden Generationen und laden zum Tanzen, Feiern oder einfach zum Zuhören ein - jetzt wieder am Samstag im "Number Two". Foto: Oli Schneider

Sie gehört zu den Kult-Veranstaltungen der Vestestadt. Bereits zum 13. Mal findet die Coburger Kneipennacht statt, und zwar am Samstag, 2. November, ab 20.30 Uhr. Nachtschwärmer werden von 18 Bands an 15 Orten in der Coburger Innenstadt erwartet. Zwischen Ketschenanger und Steinweg wird es eine bunte Mischung unterschiedlicher Musikrichtungen geben, die von Rock, Pop, Hardrock, Rockabilly, Country und Rock 'n' Roll über Dance-, Disco- und Funkklassiker bis zu ganz besonderen

Cover-Versionen und Garage-Rock reicht.

Das Eintrittsbändchen, das zum Besuch sämtlicher Veranstaltungen berechtigt, gibt es für

11 Euro im Vorverkauf im Steinweg 51 sowie in allen beteiligten Lokalen für 13 Euro an der Abendkasse. Wer nur die "Festival im Festival"-Veranstaltungen im Jugendzentrum Domino

(Schützenstraße 1) besuchen möchte, erhält ein gesondertes Eintrittsbändchen im Jugendzentrum für 10 Euro an der Abendkasse.

Hier wird gefeiert: Erste Hilfe gibt es im Feierraum (Steinweg 44). Dort präsentieren Die Kassenpatienten ihre mitreißende Bühnenshow mit Liedern der Kultband "Die Ärzte". Die Besucher erleben Songs aus allen Schaffensphasen der "besten Band der Welt" sowie eine energiegeladene Tribute-Show, die den Funken überspringen lässt und für originales Ärzte-Feeling sorgt.

In der Sonderbar (Unterer Bürglass 10) treten se hazelnuts mit Easy Listening, Beat Music und Westernpunk auf. Im Stile einer Sixties Beat-Kapelle nimmt das Power-Trio seine Zuhörer mit auf eine Reise durch die musikalische Erlebniswelt vergangener Zeiten, bei der sich Eleganz mit rauem Charme abwechselt.

Rock 'n' Roll der 50er und 60er Jahre gibt es im Williams Pub (Badergasse 11). Dort sorgen Gone Ruby mit ihrer Mischung aus Rockabilly, Country und Surf, die sie selbst liebevoll als Garagenrock bezeichnen, für feurige Stimmung.

Im Stadtcafé (Steinweg 1) spielen Gery & the Johnboys unwiderstehlichen old-school Rock 'n' Roll der 50er bis 70er Jahre. Die musikalische Bandbreite reicht von Chuck Berry über Elvis Presley, Paul Anka und Fats Domino bis zu Peter Kraus und wird vermutlich nicht nur Band-Frontman Gery zum lässig-lockeren Hüftschwung animieren.

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert begeistern Six in the Basement ihre Zuhörer mit Soul, Rock, Funk und Reggae. In den 90er Jahren genoss die Band absoluten Kultstatus in Coburg, den sie bei der Kneipennacht im Bayrish Pub (An der Mauer 2a) nun wieder aufleben lassen.

Ordentlich geröhrt wird im Goldenen Hirsch (Judengasse 10). The Brassbound Rockets nehmen ihr Publikum auf eine musikalische Reise in die glorreiche Ära der Rockabilly-Zeit der 50er Jahre mit.

Sie gehören zur Coburger Kneipennacht wie das Bier zu Franken. Im Goldenen Kreuz (Herrngasse 1) treten The Silhouettes mit Oldies und feinster Live-Musik aus allen Epochen auf. In diesem Jahr werden The Silhouettes in einer Light-Version als Trio mit Christine Lösch, Werner Pöhlmann und Reinhardt Hertrich auftreten.

Tanzen, schwelgen, kuscheln - dazu wollen The Revivals ihr Publikum im Leise am Markt (Herrngasse 2) mit einer Mischung aus Evergreens und seltenen Musik-Perlen animieren.

Sieben auf einen Streich heißt es im Münchner Hofbräu (Kleine Johannisgasse 8). Auch in diesem Jahr bringt die Band Flashlight aus Schwarzenbruck bei Nürnberg wieder die Tanzfläche mit Dance-, Disco- und Funkklassikern zum Beben.

Sie sind das kleinste Rockfestival der Welt. Das sagt die Band Mandowar von sich. Im The Hungry Highlander/Biergarten (Steingasse 11) präsentieren die Musiker lediglich mit Mandoline, Ukulelen-Bass und Gitarre die Songs der größten Rockbands der Welt. Und sie sind alle mit dabei - von AC/DC über Metallica, Rammstein, Manowar, Kiss und Queen bis zu Pink Floyd, Led Zeppelin und Motörhead.

Ihre Cover-Songs sind besonders. Im Dornheim (Steingasse 24) spielen Stevie and the Monstabass noch nicht allzu bekannte Lieder nach und kleiden sie dabei in ein neuartiges, akustisches Gewand. Hier wird die Kunst des Cover-Song zu einem wahren Hörerlebnis, nicht nur für junge Ohren.

Klassisch, traditionell und rockig geht es in der Markthalle (Zinkenwehr 1) zu. Als Celtic Highway präsentieren Bernhard Schneider und Gerd Bauer abwechslungsreiche Rock- und Blues-Songs sowie schottisch-irische Lieder und Instrumentalstücke. Unterstützt werden sie dabei von Dudelsackspieler Detlef Purucker.

Bei Adam (Ketschengasse 50) sorgen die Restless Cats mit Rockabilly und Rock 'n' Roll für ausgelassene Stimmung. Das Trio mischt gekonnt englische und deutschsprachige Songs und lässt es bei fetzigem Rock, Rockabilly, Country-Twang, Blues, Boogie und Bluesrock krachen.

Im Number Two (Untere Salvatorgasse 2) schaut eine ganz besondere Band vorbei. Denn früher waren Wart a-moll regelmäßiger zu Gast und begeisterten die Coburger mit ausgewählten Klassikern aus den unterschiedlichsten Stilrichtungen. Jetzt wird an die Erfolge von einst nahtlos angeknüpft. "Wart a-moll" verbinden Generationen und laden zum Tanzen, Feiern oder einfach zum Zuhören ein. Die Gäste werden gekonnt mit solider, musikalischer Handwerkskunst und ein bisschen fränkischem "Schmee" verwöhnt.

Im Jugendzentrum Domino (Schützenstraße 1) findet das Festival im Festival mit drei Bands statt. Jack Torrance präsentiert Heartcore - druckvoll, laut, emotional und irgendwo zwischen Hot Water Music und Touché Amore angesiedelt. Die All-Girls-Band The come and go-gos spielt eine sternenstaub-funkelnde Mischung aus Melody-Punk und Garagenrock, während The Cleopatras eine frische, freche und ironische Mischung aus 60er-Jahre-Garage-Rock 'n' Roll nach Coburg bringen.

Alle Infos zur Coburger Kneipennacht gibt es auf www.neue-presse-kneipennacht.de. red

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren