Neuenmarkt

Alles im Kostenrahmen

Die energetische Sanierung der Verbandsschule Neuenmarkt-Wirsberg ist bald beendet.
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Für rund 16 000 Euro erhielt die Firma DBS aus Mainleus den Auftrag für die notwendige Sanierung des Brunnens im Pausenhof der Mittelschule Neuenmarkt-Wirsberg. Foto: Werner Reißaus
Für rund 16 000 Euro erhielt die Firma DBS aus Mainleus den Auftrag für die notwendige Sanierung des Brunnens im Pausenhof der Mittelschule Neuenmarkt-Wirsberg. Foto: Werner Reißaus

Die energetische Sanierung der Verbandsschule Neuenmarkt-Wirsberg geht dem Ende entgegen. Das gab Verbandsvorsitzender Siegfried Decker in der jüngsten Sitzung des Mittelschulverbands Neuenmarkt-Wirsberg bekannt.

Erfreulich sei vor allem, dass der Kostenrahmen eingehalten werden kann und auch keine weiteren größeren Ausgaben zu befürchten sind.

Knapp zwei Jahre dauerte die Realisierung des 1,3-Millionen-Euro-Projekts. Der Großteil der Arbeiten ist abgeschlossen. Sämtliche Klassenzimmer können seit Ende der Sommerferien uneingeschränkt benutzt werden. Ein Teil des Gerüsts kann ab der 39. Kalenderwoche abgebaut werden.

Gerüst verschwindet bald

Nach der Montage der Fensterbänke und Markisoletten kann das Gerüst auch in den restlichen Bereichen entfernt werden. Nach derzeitigem Stand wird das Mitte Oktober geschehen. Danach werden noch die Außenanlagen wieder sauber hergestellt.

Decker betonte, dass die energetische Sanierung ohne die 90- prozentige Förderung aus dem kommunalen Investitionsprogramm nicht möglich gewesen wäre. "Wir können stolz sein, dass die bauliche Hülle unseres Schulgebäudes und die Heizungsanlage auf einem aktuellen technischen Stand sind."

Grünes Licht gab das Gremium noch für die Zentralsteuerung des Sonnenschutzes über eine sogenannte Windwächterzentrale, die Kosten von 7111 Euro verursachen wird. Die dafür notwendigen Zusatzarbeiten für die Elektroinstallation wurden an die Firma Wanderer aus Neuenmarkt zum Angebotspreis von 23 882 Euro vergeben.

Mithilfe der Windwächterzentrale kann das Einfahren der Markisoletten an den Fenstern im gesamten Gebäude von der Hausmeisterloge aus mit einem einzigen Handgriff erfolgen.

Zustimmung fand auch der Nachtrag der Firma Wanderer für die Montage und den Anschluss der Beamer in den Klassen- und Fachräumen mit einem Kostenaufwand von rund 25 000 Euro.

Wie Verbandsvorsitzender Siegfried Decker weiter mitteilte, wurde der Mittelschulverband Neuenmarkt-Wirsberg in das Kommunalinvestitionsprogramm zur Verbesserung der Schulinfrastruktur finanzschwacher Kommunen in Bayern aufgenommen. Eingeschlossen sei hier auch die LED-Beleuchtung der Dreifachsporthalle. Die Fördersumme liegt bei 483 000 Euro.

Zuschuss für Jugendsozialarbeit

Mit den Vorarbeiten für den Zuwendungsantrag, der bis spätestens 8. Februar 2019 bei der Regierung von Oberfranken eingereicht werden muss, wurden das Architekturbüro Drenske, das Elektroplanungsbüro Elplan und das Ingenierbüro Wiegel, alle aus Kulmbach, beauftragt. Die Gesamtkosten dürften bei 568 631 Euro liegen.

Für die Jugendsozialarbeit an der Verbandsschule wird dem Awo-Kreisverband Kulmbach in diesem Jahr ein Kostenanteil von 20 740 Euro gewährt. Die Personalkosten betragen insgesamt 54 500 Euro. Für das Jahr 2019 wurde eine erneute Kostenbeteiligung von 21 100 Euro signalisiert.

Die Jahresrechnung 2017 des Mittelschulverbands erbrachte einen Soll-Überschuss von 271 217 Euro. Insgesamt wurde ein Haushaltsvolumen von 1,8 Millionen Euro abgewickelt. "Das sind starke Zahlen. Das geplante Darlehen von 250 000 Euro wurde nicht in Anspruch genommen", verdeutlichte Siegfried Decker.

Sein Wirsberger Bürgermeisterkollege Hermann Anselstetter fragte nach, was aus seinem Antrag vom 11. Oktober 2017 geworden sei, sich als digitale Modellschule zu bewerben. Verbandsvorsitzender Decker sah hier keine Zuständigkeit, was für eine gewisse Missstimmung sorgte. Anselstetter: "Das ist doch Sache des Schulverbandes! Wir haben einen Beschluss, der nicht vollzogen wurde!"

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