Gräfenberg
Abschlussfeier

Alle Schüler bestehen den M-Zug, 93 Prozent den "Quali" in Gräfenberg

Familiär, festlich, ausgelassen, mit vielen persönlichen Wünschen und berührenden Abschlussreden - so wurden an der Mittelschule Gräfenberg die Schüler der neunten Klasse und die Zehntklässler des Mit...
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Die Schulbesten der Mittelschule Gräfenberg mit Rektorin Petra Mayer (l.), Zweiter Bürgermeisterin Sylvia Hofmann (2. v. r.) und Sebastian Häfner (r.), Mitarbeiter der Schulleitung Foto: Petra Malbrich
Die Schulbesten der Mittelschule Gräfenberg mit Rektorin Petra Mayer (l.), Zweiter Bürgermeisterin Sylvia Hofmann (2. v. r.) und Sebastian Häfner (r.), Mitarbeiter der Schulleitung Foto: Petra Malbrich

Familiär, festlich, ausgelassen, mit vielen persönlichen Wünschen und berührenden Abschlussreden - so wurden an der Mittelschule Gräfenberg die Schüler der neunten Klasse und die Zehntklässler des Mittlere-Reife-Zweigs von ihren Lehrern und ihrer Rektorin Petra Mayer verabschiedet.

Das Podium in schlichter Eleganz geschmückt, wurde für einige Minuten zum Klassenzimmer. Aber nicht, um zu unterrichten, sondern um den Schülern in lustiger und liebevoller Art und Weise einen Spiegel vorzuhalten. Die beiden Lehrerinnen Katrin Prechtl und Katja Dostal schlüpften deshalb in die Rollen zweier Schülerinnen.

Die Schulbank wurde zum Mittelpunkt des Lebens vieler Schüler in den vergangenen Jahren. Diese wurde nicht selten wohnlich eingerichtet und mit Malereien verschönert. "Die Spuren auf der Bank bekommt man weg. Aber die Schüler haben auch Spuren in unserem Herzen hinterlassen", war dann die Hommage an die Schüler, die in festlicher Kleidung auf ihren Stühlen saßen und dem Höhepunkt des Abends entgegenfieberten.

Doch zuvor wurde ihrem Mathe-Lehrer Werner Hammerandt eine komplizierte Bruchrechnung an die Wand geworfen. Das X sollte er berechnen. Das tat er und schlüpfte ebenso gekonnt in die Rolle seiner Schüler. "Was kommt da raus? Wie geht das? Was muss ich jetzt machen", imitierte er seine Schüler. Die ausgelassene Stimmung wurde den gesamten Abend über beibehalten.

Die Zweite Bürgermeisterin Sylvia Hofmann (FW) zitierte den Astronauten Nils Armstrong bei der ersten Mondlandung. Der Forscher- und Wissensdrang sei die Grundlage des Lernens.

Die Basis sei die Schule, und wenn sie auch am ersten Schultag ins kalte Wasser geworfen worden seien, so hätten sich die 31 Schüler heute "freigeschwommen". Lobende Worte fand auch der Elternbeiratsvorsitzende Klaus Kellner. Rektorin Petra Mayer gab jedem Schüler persönliche Wünsche mit auf den Weg. Die eine Schülerin sollte weiterhin ihren Weg gehen, eine andere sollte weiterhin fröhlich und gelassen bleiben, wieder ein anderer wurde ermuntert, sich weiterhin zu trauen, und andere sollten bei allem Pflichtbewusstsein nicht vergessen, auch an sich zu denken.

Am Ende der Feier wurden nicht nur die Streitschlichter, die "Cool-Rider", und die Schulsanitäter mit einem Geschenk und einem persönlichen Dankeschön geehrt, sondern auch die Schüler, die ihre Prüfung mit den besten Noten bestanden hatten.

Bei den Mittelschülern der neunten Klasse bestanden 93 Prozent den "Quali". Die Schüler des M-Zweigs hatten alle bestanden. Aus der Klasse 9 a erarbeitete sich Anika Suft mit einem Notendurchschnitt von 2,4 den dritten Platz. 2,2 schaffte Franz Schubert und belegte den zweiten Platz. Schulbester war Jens Prechtl mit einem Notendurchschnitt von 1,8.

Bei den Schulabgängern des M-Zugs wurden vier Schüler geehrt. Mit 2,0 erreichte Michaela Vogel den dritten Platz. Fabian Keding und Sandra Knaut teilten sich mit einem Notendurchschnitt von 1,78 den zweiten Platz. Guiseppina Resce wurde Schulbeste mit 1,68. Aber auch alle anderen Schüler durften mit ihren Leistungen zufrieden sein und wurden mit den besten Wünschen aus ihrer lieb gewonnenen Schule entlassen.

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