Ebern
Baunach-Allianz

Alle Kommunen profitieren

Die Mitglieder der Frauenunion (FU) Ebern und der Frauenunion Baunach sowie weitere Interessierte waren eingeladen, sich Informationen zur Baunach-Allianz zu holen. Die Teilnehmer waren sich einig, wi...
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Die Frauenunion-Ortsvorsitzenden Simone Berger (Ebern) und Sabine Samm (Baunach) organisierten den Informationsabend mit dem Baunach-Allianz-Manager Felix Henneberger (von links). Foto: Bianca Bower
Die Frauenunion-Ortsvorsitzenden Simone Berger (Ebern) und Sabine Samm (Baunach) organisierten den Informationsabend mit dem Baunach-Allianz-Manager Felix Henneberger (von links). Foto: Bianca Bower

Die Mitglieder der Frauenunion (FU) Ebern und der Frauenunion Baunach sowie weitere Interessierte waren eingeladen, sich Informationen zur Baunach-Allianz zu holen. Die Teilnehmer waren sich einig, wie die Eberner Frauenunion mitteilte, dass in der Allianz wichtige Handlungsfelder mit vielen Projekten gewinnbringend für die Region bearbeitet werden.

Zahlen und Daten

Allianzmanager Felix Henneberger nannte Zahlen und Daten. Das Ziel der 100 Orte in den elf Gemeinden der Allianz solle sein zusammenzuarbeiten, so Henneberger. So wurden nach seinen Angaben im Vorfeld 2016 mit einem integrierten ländlichen Entwicklungskonzept alle betroffenen Bürger wie auch die Bürgermeister, Gemeinde- und Stadträte sowie Fachbüros aufgefordert, Stärken und Schwächen in Workshops zu sammeln.

Leerstände

Im Handlungsfeld "Siedlungsentwicklung" wurden die Leerstandsspirale und Folgekosten für die Infrastruktur aufgezeigt. Hierzu wird es in Kürze eine Immobilienbörse mit Bauberatung für die Familien geben, hieß es.

Ein wichtiger Aspekt für die Gemeinden ist die bessere Finanzierungsmöglichkeit durch gemeinsame Allianz-Projekte.

Beim Thema "Wirtschaft und Verkehr" wurde das aktuelle Kernwegenetz-Konzept erläutert. Ein neuer Freizeitführer zeigt im Feld "Freizeit und Tourismus" sehenswerte Attraktionen inklusive Rad- und Wanderwegen in der Baunach-Allianz.

Auch das bürgerschaftliche Engagement ist ein wichtiges Thema, vor allem für die Jugend. So wurden bereits Schülerbefragungen durchgeführt sowie Projekttage in den Rathäusern angeboten, um die kommunalen Aufgaben und Vereine näher kennenzulernen.

Ökologische Anliegen

Auch die Nachhaltigkeit und die biologische Vielfalt kommen im Bereich "Natur und Umwelt" nicht zu kurz. Baunach und Ebern sind bereits Fairtrade-Städte. Und es gibt schon viele Baunach-Allianz-Blühwiesen.

Abschließend gab es einige Anregungen, die bei Entscheidungsträgern vorgelegt werden können: öffentliche Wasserstellen in allen Orten für Wanderer und Fahrradfahrer sowie einen Mietspiegel pro Gemeinde. red

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