Rödental

Alle haben ihre Aufgaben gemacht, und die Schule ist fast fertig

Die Stadt ist um ein Schmuckstück reicher geworden. Es ist die von Grund auf sanierte Mittelschule, die 6,8 Millionen Euro verschlang. Der Freistaat Bayern gab einen Zuschuss von 5,1 Millionen Euro da...
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Eine Schlüsselübergabe fand nicht statt. Stattdessen wurde eine Tischtennisausrüstung überreicht (vonlinks): Uwe Dörfer, Jochen Langbein, Marco Steiner, Luca Lichtenstein, Thomas Engel, Christoph Gatz, Matthias Hanstein.  Foto: Lothar Weidner
Eine Schlüsselübergabe fand nicht statt. Stattdessen wurde eine Tischtennisausrüstung überreicht (vonlinks): Uwe Dörfer, Jochen Langbein, Marco Steiner, Luca Lichtenstein, Thomas Engel, Christoph Gatz, Matthias Hanstein. Foto: Lothar Weidner

Die Stadt ist um ein Schmuckstück reicher geworden. Es ist die von Grund auf sanierte Mittelschule, die 6,8 Millionen Euro verschlang. Der Freistaat Bayern gab einen Zuschuss von 5,1 Millionen Euro dazu.

Mindestens 800 000 Euro seien noch aufzuwenden für Möbel, IT-Ausstattung und vor allem für den Pausenhof, wie Bürgermeister Marco Steiner (FW) am Tag der offiziellen Einweihung wissen ließ. Das Stadtoberhaupt drückte seine große Freude über das gelungene Werk aus und ließ die Vorgeschichte Revue passieren. Er erinnerte an ein Wahlversprechen, die Planung, den Umzug der Schüler ins Living-Glass-Gebäude und an die Renovierung selbst. "Ich habe sehr große Unterstützung durch die Regierung erhalten", sagte Steiner und hob die Einbindung von Rektoren, Lehrern, Elternbeirat und Hausmeister als positiv hervor. "Sie haben sich gut eingebracht und vor allem Ruhe bewahrt", ergänzte er. Dabei seien die Herausforderungen groß gewesen. So mussten unter anderem die Barrierefreiheit und der Brandschutz baulich gemeistert werden.

Der Wunsch des Bürgermeisters war unüberhörbar: "Alle Schülerinnen und Schüler sollen sich auf das Leben bestens vorbereiten, denn die Rahmenbedingungen sind geschaffen." "Im Ergebnis können wir alle stolz sein auf unsere generalsanierte Mittelschule Rödental-Oeslau", konstatierte Steiner.

Damit übergab er in der voll besetzten Schulaula das Wort an die vielen Grußredner. So sagte der oberfränkische Regierungsvizepräsident Tomas Engel, wenn Investitionen ins Bildungssystem fehlen würden, wäre das ein Stillstand oder gar ein Rückschritt. Deshalb sei die Entscheidung der Stadt richtungsweisend gewesen. "Das Geld ist hier gut angelegt, und Schüler und Lehrer werden sich hier wohlfühlen", meinte er. Auch sei die Schule im digitalen Zeitalter angekommen.

Schulamtsdirektor Uwe Dörfer attestierte allen Beteiligten großes Engagement und ergänzte, dass die Schule deshalb zu blühen verdient habe. Für Landrat Sebastian Straubel (CSU/LV) ist die Schule als Lebens- und Werteort gut gerüstet. Er sagte, er betrachte die Sanierung als richtige Entscheidung.

Schule ein "Versuchskaninchen"

Schulleiter Jochen Langbein stellte fest: "Beim Bau wurden harte Nüsse geknackt." Die Schule sei ein "Versuchskaninchen für weitere derartige Sanierungen" gewesen. "Ich habe meine grenzenlose Freude über die helle Raumgestaltung, die Ansprüche auf einen zeitgerechten Unterricht gewährleistet", so Langbein.

Architekt Christoph Gatz meinte, dass der Bürgermeister sich mit der Aufgabe identifiziert habe, und er lobte auch Gerhard Eller vom Bauamt, der mit Sachkenntnis gute Ratschläge erteilt habe.

Die Geistlichen Jörg Mahler und Markus Grasser nahmen die kirchliche Segnung vor und der Schulchor sowie die Musikgruppe (Leitungen Julia Scheffler, Stefan Landgraf) untermalten musikalisch die gelungene Einweihungsfeier.

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