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Lichtenfels
Volleyball

Alle dürfen hoch, keiner muss runter

Der Vorstand des Bayerischen Volleyball-Verbands (BVV) hat entschieden, wie die wegen der Corona-Krise vorzeitig beendete Hallen-Saison 2019/20 gewertet wird. Der BVV folgt dabei den Empfehlungen des ...
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Der Vorstand des Bayerischen Volleyball-Verbands (BVV) hat entschieden, wie die wegen der Corona-Krise vorzeitig beendete Hallen-Saison 2019/20 gewertet wird. Der BVV folgt dabei den Empfehlungen des Deutschen Volleyball-Verbands. Um den Vereinen sowie den Spielausschüssen eine geordnete Vorbereitung auf die kommende Spielzeit zu ermöglichen, hat der Landesspielausschuss verschiedene Regelungen zum Auf- und Abstieg für alle Ligen der Frauen und Männer erarbeitet:

Die Mannschaften, die zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs am 12. März nicht mehr änderbar als Tabellenerster feststanden, sind Meister. Alle weiteren Titel werden nicht vergeben. Teams, die rechnerisch bereits Auf- bzw. Absteiger waren, bleiben es. Relegationsspiele finden nicht statt.

Wer sich theoretisch noch aus der Gefahrenzone auf einen Nichtabstiegsplatz hätte retten können, bleibt in dieser Spielklasse. Mannschaften, die auf einem Aufstiegsplatz waren, aber noch hätten überholt werden können, erhalten das Aufstiegsrecht. Teams, die noch einen Aufstiegsplatz hätten erreichen können, dürfen ebenfalls hoch. Vereine, die durch diese Regelungen aufstiegsberechtigt werden, können bis zum 30. April schriftlich beim Spielwart darauf verzichten. Für Abmeldungen und freiwillige Rückstufungen von Teams gilt derselbe Stichtag.

Da es dadurch wahrscheinlich deutlich mehr Auf- als Absteiger geben wird, setzen sich die höheren Ligen in der kommenden Saison aus mehr Mannschaften als geplant zusammen. Aus Staffeln, die dann mit zwölf oder mehr Klubs spielen, steigen 2021 vier Teams ab. Im BVV-Ergebnisdienst stehen bei jeder Liga unter der Tabelle Bemerkungen, welche Mannschaften ein Aufstiegsrecht haben und wer absteigen muss.

TSL-Männer bleiben drin

Für die Männer der TS Lichtenfels bedeutet das den Verbleib in der Bezirksliga. Die TSL lag zwei Spiele vor Saisonschluss auf dem vorletzten Platz und hätte mit diesem Rang Relegationsspiele bestreiten müssen. red

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