Röttenbach
Gemeinderat

Alle Bauprojekte sind auf einem guten Weg

Das im letzten Jahr von der neu gegründeten kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Gewo-Land angestoßene Bauprojekt am St.-Mauritius-Weg in Röttenbach kommt weiter voran. "Wir wollen, dass bei diesem ambi...
Artikel drucken Artikel einbetten

Das im letzten Jahr von der neu gegründeten kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Gewo-Land angestoßene Bauprojekt am St.-Mauritius-Weg in Röttenbach kommt weiter voran. "Wir wollen, dass bei diesem ambitionierten Vorhaben alles juristisch abgesichert ist", erklärte Frank Schönfelder von der Planungsgruppe Strunz zu den notwendig gewordenen Änderungen am Bebauungsplan "Mitte". Er stellte dabei heraus, dass es im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung keine Einwände durch Bürger gegeben habe.

Im Detail ging es darum, die betroffene Fläche nicht mehr als Mischgebiet, sondern als reines Wohngebiet auszuweisen, Verkehrsflächen genauer zu definieren und Absprachen mit betroffenen Nachbarn zu treffen. Schönfelder betonte, dass alle Aspekte beachtet wurden und dem Projekt nichts mehr im Wege stehen sollte. Auch die Überschreitung der eigentlich maximalen Bebauungsgrundfläche sei möglich, da es sich um ein soziales Wohnungsbauprojekt und einen Innenverdichtung handelt. Insgesamt sollen 15 Wohnungen entstehen. Der Gemeinderat billigte am Montagabend die Planänderungen einstimmig.

Ein weiterer Sachstandsbericht befasste sich mit der Umgestaltung des Rathausplatzes. Bernd Ernst vom zuständigen Planungsbüro GBI stellte fest, dass die Arbeiten bisher im Soll liegen. Anfang September sollte alles soweit fertig sein, dass man über den Platz gehen kann, so Ernst, um dann letzte Kleinigkeiten zu planen.

Brücke wird separat saniert

Offen sind derzeit noch die Aufträge zur Sanierung der WC-Anlage und zur Fertigstellung der Grün- und Pflanzflächen. Hier wird mit Kosten von rund 70 000 bzw. 35 000 Euro gerechnet. Um die geplanten Termine sicherzustellen, stimmte der Gemeinderat zu, die erforderlichen Leistungen nach Eingang der Angebote an die wirtschaftlichsten Bieter zu vergeben.

Was die Gesamtkosten der Baumaßnahme betrifft, wagte Ernst auch noch eine Prognose. Derzeit habe man nur eine moderate Kostensteigerung von 1,8 Prozent im Vergleich zur Ausgangsplanung im November 2017 zu verzeichnen. Der von der Gemeinde selbst zu tragende Anteil beträgt nach Abzug aller Fördermittel aktuell 2,015 Millionen Euro. Darin nicht enthalten sind die Kosten für die altersbedingt notwendige Sanierung der Brücke im Osten des Rathausplatzes. Die dafür veranschlagten 80 000 Euro wären als Nachtrag zum Förderprogramm unverhältnismäßig hoch. Zudem würden die anderen Bauarbeiten dadurch massiv behindert. Die Sanierung wird nun separat für 2020 geplant.

Zum Abschluss der Sitzung informierte Architekt Harald Fuchs kurz über eine weitere Maßnahme zur Sanierung der Grundschule. Die Anlagensteuerung bedarf einer Generalüberholung. Der Gemeinderat vergab entsprechende Aufträge für die Hausmeisterzentrale, Schaltschränke und weitere technische Komponenten in Höhe von rund 42 000 Euro.

Eine Personalie gab es auch noch zu vermelden. Seit Mai verstärkt Lisa Bittel als neue Standesbeamtin das Team im Bürgerservicebüro.

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren