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Scheßlitz
Stellungnahme

Albéa: "Wir fahren auf Sicht"

Die Firma Albéa Deutschland widerspricht in einer Stellungnahme der Darstellung, man sei in Scheßlitz "drauf und dran", in Kurzarbeit zu gehen (FT vom 24. März). Man habe aber die Vorbereitungen dafür...
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Die Firma Albéa Deutschland widerspricht in einer Stellungnahme der Darstellung, man sei in Scheßlitz "drauf und dran", in Kurzarbeit zu gehen (FT vom 24. März). Man habe aber die Vorbereitungen dafür getroffen. Jürgen Maier, der Personalmanager bei Albéa Deutschland erklärt dazu: "Wir fahren auf Sicht. Derzeit bestellen unsere Kunden und unsere Lieferketten sind intakt, wir bekommen Waren und Teile und können produzieren." Täglich treffe sich ein Krisenteam, bestehend aus Geschäftsführung und Betriebsrat, wo offen alle Maßnahmen diskutiert und entschieden würden.

"Wir sind weiterhin darauf angewiesen, dass wir weiter produzieren können, um die wirtschaftliche Grundlage für Löhne und Gehälter sicherzustellen", berichtet Maier und betont: "Wenn das Thema Kurzarbeit kommen sollte, dann sind wir darauf vorbereitet und werden dies, also wir als Geschäftsführung mit dem Betriebsrat, den Mitarbeitern mitteilen. Sie werden es sicher nicht aus der Zeitung erfahren. Wir sind sehr froh, so eine hochmotivierte Mannschaft hier bei uns in Scheßlitz zu haben." Gab es schon Gespräche mit dem Betriebsrat in dieser Sache? "Ja, sicher", antwortet der Personalmanager. "Wir sind dabei, eine Rahmenvereinbarung zu treffen, um im Falle einer Kurzarbeit schnell und unbürokratisch auf Kurzarbeit zu schalten." Die aktuelle Lage bezeichnet Maier als "hochnervös." Bei Albea in Scheßlitz arbeiten 504 Beschäftigte. "Alle Menschen, die im Home-Office arbeiten können, tun dies. Aktuell sind das 30 Leute. Außerdem halten wir alle Sicherheitsregeln ein." szs

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