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Aktionen für die Seele

Mit verschiedenen Aspekten psychischer Erkrankungen befassen sich Veranstaltungen bis zum 20. Oktober.
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Psychische Erkrankungen nehmen zu. Die Aktionstage zur seelischen Gesundheit sollen auf Hilfsangebote aufmerksam machen und für die Kranken sensibilisieren. Foto: Archiv, Symbolbild
Psychische Erkrankungen nehmen zu. Die Aktionstage zur seelischen Gesundheit sollen auf Hilfsangebote aufmerksam machen und für die Kranken sensibilisieren. Foto: Archiv, Symbolbild
Bei den Aktionstagen zur seelischen Gesundheit finden zwischen 7. und 20. Oktober in Forchheim Veranstaltungen statt. Die Aktionen sollen für das Thema psychische Erkrankungen sensibilisieren und die vorhandenen Hilfsangebote vorstellen.
Die Aktionstage beginnen mit einer Informationsveranstaltung am Samstag, 7. Oktober, um 10 Uhr in der Fußgängerzone. Hier informieren Hilfsdienste rund um die Themen Wohnen, Arbeiten, gesetzliche Betreuung und Vorsorgevollmacht für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Zur Eröffnung wird Landrat Hermann Ulm ein Grußwort sprechen. Es singt der Chor "Messa di Voce".


Konzertlesung

Außerdem werden Vorträge und Gesprächsrunden zu den Themen Psychopharmaka, Vorsorgevollmacht und Burnout angeboten sowie eine Konzertlesung "Ringelnatz und die Psyche". Beendet wird das Programm mit einem Filmnachmittag im Familienzentrum St. Johannis am 20. Oktober. Der Animationsfilm "Alles steht Kopf" entführt in die faszinierende Welt der Gefühle, Träume, Wünsche und Erinnerungen und erklärt nebenbei die Funktion von Gehirn und Gefühlen. Die Teilnahme an allen angebotenen Veranstaltungen ist kostenfrei.
Veranstaltet werden die Aktionen vom Sozialpsychiatrischen Dienst "Die Insel", dem Betreuungsverein der Arbeiterwohlfahrt, der Betreuungsstelle des Landratsamts, den Betreuten Wohnformen, dem Angehörigenverein, dem Burnout-Treffpunkt und den Lebenshilfe-Werkstätten Forchheim.


Volkskrankheiten

Psychische Erkrankungen, allen voran Angsterkrankungen, Depressionen sowie Alkohol- und andere Suchterkrankungen, zählen zu den häufigsten Erkrankungen in unserer Gesellschaft. Obwohl die meisten psychischen Erkrankung effektiv behandelt werden können, verhindert die Angst vor Stigmatisierung häufig, dass Hilfe in Anspruch genommen wird. red
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