LKR Erlangen-Höchstadt
IHK-Gespräch

Aiwanger setzt auf Innovationen

Der bayerischen Wirtschaft und damit auch den Unternehmen in der fränkischen Metropolregion geht es gut. Diese Überzeugung teilten im Fachgespräch mit dem Staatsminister für Landesentwicklung und Wirt...
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Hans Wormser, Oliver Brehm (v. l.) und Michael Thiem (r.) informierten Hubert Aiwanger über die Wirtschaftsregion Herzogenaurach-Höchstadt. Foto: privat
Hans Wormser, Oliver Brehm (v. l.) und Michael Thiem (r.) informierten Hubert Aiwanger über die Wirtschaftsregion Herzogenaurach-Höchstadt. Foto: privat

Der bayerischen Wirtschaft und damit auch den Unternehmen in der fränkischen Metropolregion geht es gut. Diese Überzeugung teilten im Fachgespräch mit dem Staatsminister für Landesentwicklung und Wirtschaft, Hubert Aiwanger (FW), geladene Unternehmer beim IHK-Kammergespräch, zu dem der mittelfränkische Präsident Dirk von Vopelius eingeladen hatte. Zu den Gästen gehörten auch die Mitglieder des IHK-Gremiums Herzogenaurach Oliver Brehm, Hans Wormser und Michael Thiem.

"Den damit einhergehenden Lebensstandard werden wir aber nur halten können", so Wirtschaftsminister Aiwanger, wenn die bayerische und damit natürlich auch mittelfränkische Wirtschaft "höchst innovativ" bleibe. Aiwanger warnte laut Pressemitteilung der IHK davor, sich bei den aktuellen Herausforderungen wie Digitalisierung, Automatisierung und Mobilität nicht von Wirtschaftsmächten wie China oder Indien "abhängen zu lassen". Zudem erwachse eine neue Konkurrenzsituation durch einige osteuropäische Länder, die bezüglich Forschung und Entwicklung "rasant aufgeholt" und "uns bereits in einigen Branchen mindestens auf Augenhöhe" begegnen.

Im Gespräch mit den Wirtschaftsvertretern warnte der stellvertretende Ministerpräsident davor, bei der Mobilität zu einseitig auf die Batterietechnik zu setzen und dabei die Wasserstoffweiterentwicklung zu vernachlässigen. Eine gut funktionierende und intakte Wirtschaft sichert nach Aiwanger ein friedliches gesellschaftliches Miteinander, denn sie schaffe die sozialen Grundbedingungen, von denen alle Bürger profitieren können.

Dass dazu im politischen Alltag viele Kompromisse gefunden werden und viele Argumente und Interessen gegeneinander abgewogen werden müssen, das macht dem eloquenten Niederbayern nach eigenem Bekunden "viel Spaß", nebst der Tatsache, sich mit "Leib und Seele" nicht nur für die hiesige Wirtschaft, sondern für das Wohl der bayerischen Bevölkerung einzusetzen. red

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