Aisch
Stellungnahme

Aischer Mütter bestehen auf dem Kita-Neubau

In der Diskussion über die Zukunft der Aischer Kindertagesstätte St. Theresia meldet sich jetzt auch der Elternbeirat zu Wort. Mit Verwunderung habe man im FT vom 31. Juli den Artikel "Bürger stellen ...
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In der Diskussion über die Zukunft der Aischer Kindertagesstätte St. Theresia meldet sich jetzt auch der Elternbeirat zu Wort. Mit Verwunderung habe man im FT vom 31. Juli den Artikel "Bürger stellen Abriss in Frage" gelesen, in dem die neue Wählergruppe "Adelsdorfer Bürger" mit ihrem Vorsitzenden Ralf Olmesdahl sich für den Erhalt des alten Aischer Schulgebäudes ausspricht und einen Anbau vorschlägt.

Dies lehnen Sabine Scheppe und Maria Waldert im Namen des Elternbeirats ab, da ein Anbau die Außenspielfläche für die Kinder sowie die Parkfläche stark verringern würde. Dazu würden ein Anbau und eine Sanierung des alten Gebäudes die Kosten unnötig in die Höhe treiben, heißt es in der Stellungnahme weiter.

Auch die Aussage von Olmesdahl bezüglich fehlender Transparenz könne man nicht nachvollziehen. Bereits vor etwa zwei Jahren sei in allen gemeindlichen und kirchlichen Gremien offen und transparent über dieses Thema diskutiert und die Öffentlichkeit sowie Eltern und Elternbeirat sehr frühzeitig informiert und beteiligt worden. Daraufhin habe der Gemeinderat einstimmig einen Neubau beschlossen.

Warum Planungen, die ihres Wissens nach noch nicht abgeschlossen sind und von den Pädagogen der Einrichtung fachlich begleitet werden, als konfus bezeichnet werden, erschließt sich den beiden Müttern ebenfalls nicht.

Kompromiss brachte Probleme

Man sollte dem Beispiel in Zentbechhofen folgen, schlagen sie vor, die alte Schule abreißen und eine kindgerechte, pädagogisch durchdachte und geplante Kindertagesstätte bauen, in der sich Kinder und Mitarbeiter wohlfühlen können. Abschließend heißt es in der Stellungnahme: "Wir bringen unsere Kinder täglich in diese Einrichtung und wissen um die Mängel und Probleme, die der vor langer Zeit eingegangene Kompromiss ,Alte Schule‘ im täglichen Kindergartenbetrieb mit sich bringt. Jetzt freuen wir uns schon heute auf den Neubau - unsere Kinder sind uns das wert." red

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