Lichtenfels

Aero Club Lichtenfels feiert den Aufstieg

Der Traum vom Aufstieg in die Segelflug-Bundesliga ist für die Piloten des Aero Club Lichtenfels wahr geworden. Trotz schwacher Ergebnisse in den beiden let...
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Jan Kretzschmar nutzte in der Finalrunde den Arcus des Landesverbandes Bayern. Foto: Privat
Jan Kretzschmar nutzte in der Finalrunde den Arcus des Landesverbandes Bayern. Foto: Privat
Der Traum vom Aufstieg in die Segelflug-Bundesliga ist für die Piloten des Aero Club Lichtenfels wahr geworden. Trotz schwacher Ergebnisse in den beiden letzten Finalrunden reichte es nach 19 Runden in der 2. Liga zu Gesamtrang 5 unter den 30 Mannschaften. Die U25-Junioren errangen in der Gesamtwertung bundesweit den sechsten Platz, in der bayerischen Wertung sogar den Vizetitel.


Schlechte Thermik in der Lausitz

Dabei hatte man sich im Lichtenfelser Lager das Finale ein wenig anders vorgestellt. Vor den letzten beiden Runden lag der Aero Club auf Gesamtrang 2, wollte im Aufstiegskampf aber auch bei der Vergabe der Treppchenplätze ein Wörtchen mitreden. Dafür zogen die Lichtenfelser zum Abschluss der Saison extra ins Fluglager nach Klix, in die zu dieser Jahreszeit normalerweise besonders thermikbevorzugte Oberlausitz. Der Einsatz wurde nicht belohnt. In Runde 18 gab es mangels Flugwetter sogar eine Nullrunde. In der Finalrunde 19 erreichten Bernhard Eder und Gerd Peter Lauer bei schwachen Bedingungen in Klix gerade einmal die Mindestwertung. So mussten es am darauffolgenden Tag die Junioren beim D-Kader Sichtungslehrgang in Schwandorf und die Daheimgebliebenen in Lichtenfels richten.
Kaderpilot Jan Kretzschmar jagte den Arcus des Landesverbandes Bayern mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 103,47 km/h über eine Strecke von 403 Kilometern von Schwandorf aus entlang der Schwäbischen Alb bis nach Aalen und zurück. Weiterhin punkteten Hubert Kluger auf der ASH 26e mit Start in Lichtenfels (81,4 km/h über 307 km) und Nachwuchspilot Dominik Biesenecker auf der Vereins-LS 4b mit Start in Schwandorf (66,7 km/h über 284 km). Rang 1 in der Gesamtwertung belegte nach 19 Runden der FLC Schwandorf vor Laichingen, Oldenburg und den punktgleichen Vereinen aus Dettingen/Teck und Lichtenfels. Als kleinster Verein in der 1. Liga ist es das Ziel der Lichtenfelser, die Klasse zu halten.
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