Untererthal
hammelburg.inFranken.de  Der Obst- und Gartenbauverein versteigerte Gemeindeobst.

Äpfel, Birnen, Zwetschgen

Zur traditionellen Versteigerung des sogenannten Gemeindeobstes, lud der Obst- und Gartenbauverein Untererthal ein. Im Mittelpunkt standen vor allem Apfelbäume, aber auch Birnen- und Zwetschgenbäume w...
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Edwin Fella erklärte den Bietern die Apfelsorten, welche zur Versteigerung anstehen.  Foto:  Bernd Hüfner
Edwin Fella erklärte den Bietern die Apfelsorten, welche zur Versteigerung anstehen.  Foto:  Bernd Hüfner

Zur traditionellen Versteigerung des sogenannten Gemeindeobstes, lud der Obst- und Gartenbauverein Untererthal ein. Im Mittelpunkt standen vor allem Apfelbäume, aber auch Birnen- und Zwetschgenbäume wurden an den Mann bzw. die Frau gebracht.

Edwin Fella, Koryphäe für Obstbäume und weit über den örtlichen Verein und Ort hinaus gefragt, gab zu Beginn eine Einführung über die frühere Bedeutung der vorhandenen Streuobstbäume, die Lagen und die zu erwartenden altbewährten Obst-, vor allem Apfelsorten. Von Jakob-Fischer über Boskop zum Rheinischen Bohnapfel oder Trierer Weinapfel, sind rund 20 verschiedene Apfelsorten in der Untererthaler Gemarkung an etwa 90 gemeindeeigenen Bäumen zu finden, geeignet sind sie für Tafelobst oder Most.

Die Versteigerung des Gemeindeobstes, war früher eine der wichtigsten Einnahmen der Gemeinde. Bis zu 70 Mark wurden in früheren Zeiten für die Ernte eines Apfelbaumes gezahlt.

Für die Pflege der Gemeindebäume gab es sogar einen eigenen Obstbaumwart. Heute sind für die Ernte eines guten Baumes allenfalls noch fünf Euro fällig. Die Konkurrenz aus den Supermärkten ist inzwischen einfach zu groß. Vielen ist wohl auch der Aufwand bei der Ernte zu viel geworden. Wer sich aber die Arbeit macht, den erwartet bei dem zu versteigernden Obst beste Qualität und zudem noch 100 Prozent Bio. red



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