Erlangen

Änderungen bei Plänen für Schleusen

Veränderte Planungsunterlagen für den Neubau der Schleusen Erlangen und Kriegenbrunn liegen ab Mittwoch, 23. August, öffentlich aus im Stadtarchiv der Stadt...
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Veränderte Planungsunterlagen für den Neubau der Schleusen Erlangen und Kriegenbrunn liegen ab Mittwoch, 23. August, öffentlich aus im Stadtarchiv der Stadt Erlangen, Luitpoldstr. 47, und im Möhrendorfer Bauamt, Hauptstr. 16, zur Einsicht aus. Sie können auch online auf http://www.astsued. gdws.wsv.de/aktuelles/bekanntmachungen/index.html eingesehen werden.
Bürger können laut einer pressemitteilung des Schifffahrtsamts bis 23. Oktober 2017 ihre Einwendungen zur geänderten Planung bei der Planfeststellungsbehörde geltend machen. Die überarbeiteten Planungen berücksichtigen Anregungen und Kritikpunkte, die bei den Erörterungsterminen im Dezember 2015 vorgetragen wurden.
So wurden ergänzend für Kriegenbrunn und Erlangen Staubgutachten sowie Lärmminderungs- und Staubminderungskonzepte erstellt. Weiter konnte aufgrund einer veränderten Aufteilung der Zwischenlagerflächen der 18 Meter hohe Lärmschutzwall in Kriegenbrunn statt 50 Meter 300 Meter von der Hüttenstraße weg verlegt werden.


Besserer Weg für Radler

An der Schleuse Erlangen wird auf den Bau der Uferspundwand verzichtet, was zu einer großen Entlastung bei Lärm und Bodenerschütterungen führt.
Auch ist in der geänderten Planung ein zusätzlicher radfahrertauglicher Ausbau des Feldweges mit Rampe an der Regnitzbrücke vorgesehen. In Kooperation mit der Stadt Erlangen wird der radfahrertaugliche Ausbau der Regnitzbrücke erfolgen, was zu einer dauerhaften Verbesserung des Radwegenetzes führen wird. Der Radweg soll drei Meter breit werden und einen Asphalt Belag bekommen. Der Höhenunterschied der Brücke ist mit sechs Prozent Rampengefälle fahrbar.
In der ursprünglichen Planung war eine rund fünf Hektar große Aufforstungsfläche im Bereich Kleinseebach vorgesehen, um den Wald zu ersetzen, der für den Schleusenneubau gerodet werden muss. Da mit dem Eigentümer der vorgesehenen Fläche aber keine Einigung erzielt werden konnte, ist diese Fläche nun durch sechs Teilflächen in der Gemarkung Kleinseebach ersetzt worden. Zusätzlich werden zwei weitere Teilflächen nahe der Staatsstraße von Alterlangen nach Dechsendorf aufgeforstet. red

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