Neunkirchen am Brand
Trinkwasser

Ältesten Brunnen sanieren

Der Brunnen I am Kapellenweg in Neunkirchen muss saniert werden. "Es ist der älteste Brunnen, wurde 1959 gebaut, aber er arbeitet optimal, war eingebrochen und wurde provisorisch repariert. Er schütte...
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Der Brunnen I am Kapellenweg in Neunkirchen muss saniert werden. "Es ist der älteste Brunnen, wurde 1959 gebaut, aber er arbeitet optimal, war eingebrochen und wurde provisorisch repariert. Er schüttet noch gut, deshalb wurde uns zur Sanierung geraten", fasste Bürgermeister Heinz Richter (FW) den Zustand zusammen.

Den Rat erteilte der Geologe Werner Reiländer, der auch in der Gemeinderatssitzung anwesend war, um die Sanierung zu erläutern. Ein Sorgenkind war der Brunnen, als Kies einrieselt ist, weil das Brunnenrohr Löcher aufweist. Statt 120 Meter ist er nur noch 81 Meter tief, das Sperrrohr nur noch zwölf statt 60 Meter tief. Der Brunnen könne jederzeit ausfallen. "Darum muss der Brunnen angefasst werden. Aber man kommt gut an den Brunnen ran", versicherte Reiländer.

Der Sanierungsplan sieht vor, zuerst die Einschubverrohrung zu ziehen, um dann den Kies zu entfernen. "Das gesamte Brunnenrohr soll frei von Kies sein", verdeutlichte Reiländer. Dann wird der Brunnen zugefüllt. Wenn nach den ersten Arbeiten der Kies entfernt wurde, wird das Brunnenausbaurohr entfernt. Das Bohrloch steht dann offen. Kies wird eingefüllt und das Sperrrohr oben überbohrt. "Alles, was schiefgehen könnte, wäre vorher passiert", erklärte Reiländer. Nun würde im oberen Bereich das Bohrloch bis 60 Meter aufgebohrt und das Sperrrohr bis zu der Tiefe eingebracht und zementiert werden. Die Kosten für diese Sanierung wurden mit 680 000 Euro beziffert.

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