Neukenroth
Musical

"Adonia" - jahrtausendealte Geschichte mit neuem Gesicht

Theater, Tanz, eine coole Projektband und ein großer Chor - das ist "Adonia". Am kommenden Mittwoch ist es wieder so weit. Um 19.30 Uhr wird in der Neukenrother Zecherhalle das neue Adonia-Musical "Is...
Artikel drucken Artikel einbetten
Seit Sonntag sind 82 Mitwirkende in Stockheim dabei, um mit der gesamten Crew das Adonia-Musical "Isaak" einzustudieren. Am Mittwoch wird es um 19.30 Uhr in der Neukenrother Zecherhalle starten. Das Bild zeigt den Nachwuchs aus der Region mit einigen der regionalen Verantwortlichen (rechts) und Campleiterin Bianca Amann. Foto: Rainer Glissnik
Seit Sonntag sind 82 Mitwirkende in Stockheim dabei, um mit der gesamten Crew das Adonia-Musical "Isaak" einzustudieren. Am Mittwoch wird es um 19.30 Uhr in der Neukenrother Zecherhalle starten. Das Bild zeigt den Nachwuchs aus der Region mit einigen der regionalen Verantwortlichen (rechts) und Campleiterin Bianca Amann. Foto: Rainer Glissnik

Theater, Tanz, eine coole Projektband und ein großer Chor - das ist "Adonia". Am kommenden Mittwoch ist es wieder so weit. Um 19.30 Uhr wird in der Neukenrother Zecherhalle das neue Adonia-Musical "Isaak" präsentiert. Der Eintritt ist frei und es wird geraten, möglichst bald ab 18.30 Uhr da zu sein, wenn der Saal geöffnet wird. Für eine Spende sind die Veranstalter dankbar. Begeisternde Musicalsongs verleihen der jahrtausendealten Geschichte ein neues Gesicht.

Drei Tage soll die Reise dauern. Für den kleinen Isaak ist es ein Abenteuer, für seinen Vater Abraham ist es die schwerste Prüfung seines Lebens. Denn nur er weiß, dass seinem Sohn in Morija der Tod droht. Unterwegs lernt Isaak die Geschichte seiner Familie kennen. Er erfährt, warum er ein absolutes Wunschkind ist, und staunt über den unsichtbaren, rätselhaften Gott Abrahams.

In Oberfranken gibt es heuer zwei Musicalcamps. Seit Sonntag sind 82 Mitwirkende - davon 13 feste Mitarbeiter - in Stockheim dabei, um mit der gesamten Crew das Musical einzustudieren, Tanz, Theater, Chor oder Band zu üben. Die Proben sind hart und intensiv, aber der Spaß kommt auf dem Musicalcamp nie zu kurz. Wie auch? Schließlich geht es um viel mehr als um Musik: Neben den Proben gibt es viel Zeit für Gemeinsamkeit.

Tolle Stimmung im Camp

Geredet wird auch über Gott und die Welt - und was das mit dem Leben zu tun hat. Weil die Probenzeit recht kurz ist, haben die Kinder und Jugendlichen die Lieder und Texte bereits vorher selbst geübt. Die Hauptrolle wird vor dem Camp verteilt. Die anderen Rollen am ersten Tag des Camps. Schon sofort nach Beginn des Camps machte sich in der Reitscher Schule - hier wird geübt - eine faszinierende Stimmung breit. Mit unglaublichem Eifer und voller Begeisterung machten sich die jungen Leute an die Arbeit, um ihrem Publikum einen großartigen Abend zu bereiten. Die Teilnehmer des Stockheimer Camps kommen vor allem aus den Landkreisen Kronach, Lichtenfels, Kulmbach, Bamberg und aus Alzenau in Unterfranken. "Viele sind hier direkt aus der Region", erklärt Campleiterin Bianca Amann (Neudrossenfeld). Diese Musicals sind eine coole Möglichkeit, auch Menschen zu erreichen, die mit dem Glauben nichts am Hut haben. "Musik mag jeder und Theater finden die meisten auch ganz nett anzuschauen."

Am Mittwoch ist um 19.30 Uhr Start in Neukenroth. Dann geht es auf Tour mit dem Bus nach Zeil am Main (18. April), Neustadt an der Aisch (19. April) und Marktheidenfeld (20. April). Das andere oberfränkische Adonia-Camp wird das Musical am 17. April in Hof, am 18. April in Schwarzenbach am Wald und am Ostersamstag, 20. April, in Neudrossenfeld aufführen. rg

Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren