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Weidhausen bei Coburg

"Adler" krönen ihren Höhenflug

Der FC Weidhausen steht vorzeitig als Meister der KK1 fest und freut sich im Jubiläumsjahr auf die Rückkehr in die Kreisliga. In Cortendorf verließ die Heimelf nach umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidungen das Feld.
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Spieler, Betreuer und Fans feierten nach dem 3:0-Heimsieg gegen den FC Michelau die vorzeitige Meisterschaft in der Kreisklasse 1 Coburg. Der FC Adler Weidhausen steigt somit in die Kreisliga auf. Spielertrainer Gerado Cannone (kniend unten rechts) ballt zu Recht die Siegerfaust. Fotos: privat
Spieler, Betreuer und Fans feierten nach dem 3:0-Heimsieg gegen den FC Michelau die vorzeitige Meisterschaft in der Kreisklasse 1 Coburg. Der FC Adler Weidhausen steigt somit in die Kreisliga auf. Spielertrainer Gerado Cannone (kniend unten rechts) ballt zu Recht die Siegerfaust. Fotos: privat
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Die Fußballer des FC Adler Weidhausen sind am Ziel. Mit zwei souveränen 3:0-Heimsiegen gegen den TSV Unterlauter und den FC Michelau feierten die "Gelb-Schwarzen" über Ostern die Meisterschaft in der Kreisklasse 1 Coburg.

Das Team von Spielertrainer Gerado Cannone ließ während der kompletten Saison keine Zweifel an der Vormachtstellung in dieser Liga aufkommen und steht nun völlig zu Recht vorzeitig als Aufsteiger in die Kreisliga fest. Dass die Rückkehr in die höchste Spielklasse auf Kreisebene ausgerechnet im Jubiläumsjahr der "Adler" glückte, erfreut vor allem die Verantwortlichen.

Die Spieler und Fans ließen es am Ostermontag nach ihrem 11. Heimsieg in Folge natürlich krachen. Die Freude kannte keine Grenzen, bis weit in die frühen Morgenstunden wurde gefeiert. Schon unmittelbar nach dem schlusspfiff prophezeite der "Meistertrainer" - zweifelsohne der Erfolgsgarant der letzten Jahre - , dass bis zum Umfallen gefeiert werde. Und die jungen "Adler" ließen den Worten von Gerado Cannone schließlich auch Taten folgen.

Taten folgen ließen auch die Kicker des SV Meilschnitz. Ihrer schwierigen Ausgangsposition anscheinend bewusst, landete der SVM zwei Dreier über Ostern und reihte sich so vorerst vor dem einmal siegreichen TBVfL Neustadt/Wildenheid und vor der SG Sonnefeld/Schneckenlohe in der Tabelle ein. Spannung im Abstiegskampf der KK1 ist also gewährleistet, zumal es am nächsten Sonntag ab 16 Uhr auch noch zu dem mit Spannung erwarteten Stadtderby in Wildenheid kommt. Als Absteiger steht nach der 0:2-Heimniederlage gegen den FC Haarbrücken die SG Burgkunstadt/Roth-Main fest.

Spannend ist das Rennen um die Vizemeisterschaft. Da der Tabellenzweite TSV Oberlauter am Ostermontag mit 3:4 in Fürth am Berg verlor, darf die Bezirksliga-Reserve der SG TSV Mönchröden II/SG Rödental wieder auf Platz 2 hoffen. Der Rückstand beträgt nämlich nur noch zwei Punkte.

Kreisklasse 2 Coburg

In der Kreisklasse 2 Coburg hat der TSV Küps mit seinem 2:0-Sieg über Spitzenreiter Theisenort am Ostermontag das Titelrennen wieder spannend gemacht. Die Turn- und Sportfreunde liegen nur einen Punkt vor dem FC Baiersdorf, haben aber noch ein Nachholspiel zu absolvieren. Der FC Altenkunstadt/Woffendorf, ebenfalls mit einem Spiel in Rückstand, behauptete Rang 3 mit einem 4:0-Sieg in Obersdorf.

Kreisklasse 3 Coburg

Die SG Eyrichshof und die SF Unterpreppach fahren am Ostermontag Siege in der Kreisklasse Itzgrund ein. Die Partie des SV Hafenpreppach beim TSV Cortendorf wird ein Fall für das Sportgericht, weil die Gastgeber nach Disputen geschlossen vom Rasen gingen.

Schiedsrichter Frank Schunk brach die Begegnung in der 20. Minute beim Stand von 1:0 für den SV Heilgersdorf ab. Der TSV Cortendorf verließ geschlossen das Spielfeld, der Fall dürfte vor das Sportgericht gehen. "Ich habe so etwas noch nicht erlebt in meiner Laufbahn und weiß eigentlich immer noch nicht, was ich dazu sagen soll", sagte der Hafenpreppacher Spielertrainer Benjamin Fischer gegenüber unserem Partnerportal anpfiff.info.

"Nach einem langen Ball pfiff der Unparteiische ab und entschied auf Freistoß für uns. Grund war wohl eine Beleidigung eines Spielers von Cortendorf gegenüber dem Schiedsrichter. Wir wollten den indirekten Freistoß ausführen und von da an geriet die Situation völlig aus dem Ruder. Der Schiedsrichter zückte mehrmals Gelb und dann auch noch zwei Mal Gelb-Rot und anschließend verließ die Heimelf das Spielfeld. Wir wussten nicht wirklich mit der Situation umzugehen, der Unparteiische teilte dann unserem Kapitän mit, dass er das Spiel abbricht. Zuvor waren ein oder zwei unglückliche Entscheidungen getroffen worden, aber hier kann man so oder so entscheiden. Wir standen dann auf dem Feld, sind ausgelaufen und in die Kabine gegangen. Wie gesagt, so etwas habe ich noch nicht erlebt, wir hätten gerne weitergespielt, da eigentlich nichts weiter vorgefallen war." ct