Adelsdorf
Bewerbung

Adelsdorf will "Smart City" werden

Mit "Smart Cities made in Germany" stellt Geschäftsleiter Wolfgang Mößlein am Mittwochabend in der Haupt- und Finanzausschusssitzung in Adelsdorf ein Förder-programm des Bundesinnenministeriums vor. D...
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Mit "Smart Cities made in Germany" stellt Geschäftsleiter Wolfgang Mößlein am Mittwochabend in der Haupt- und Finanzausschusssitzung in Adelsdorf ein Förder-programm des Bundesinnenministeriums vor. Dabei geht es um die digitale Entwicklung und Modernisierung von Städten, Kreisen und Gemeinden mit einem besonderen Augenmerk auf die Schaffung und Erhaltung lebenswerter Kommunen.

Doch um an die Förderung zu gelangen, bei welcher der Bundehaushalt pro Gemeinde 15 Millionen Euro vorgesehen hat, gilt es im Vorfeld ein paar Hürden zu nehmen. Zum einen kommen insgesamt nur 50 Kommunen in den Genuss der Förderung, zudem kostet die Beantwortung eines umfangreichen Fragebogens auch so einiges an Aufwand und Zeit.

Das Zeitfenster ist eng

Doch Mößlein erklärte: "Wir müssen uns fragen: Wie lebt die nächste Generation gut und gerne in Adelsdorf?" Angesichts des engen Zeitfensters von nur sieben Wochen für die Bewerbung geht er davon aus, dass von den knapp 11 000 möglichen Kommunen bereits 99 Prozent die Segel streichen und gar nicht erst teilnehmen. Aufgeteilt werden die 50 Modellprojekte auf vier Staffeln. In der ersten Staffel, für welche Adelsdorf sich bis zum 17. Mai bewerben muss und wird, werden zehn Kommunen ausgewählt, deren Projekte dann mit 65 bis 90 Prozent gefördert werden können. Die Auslagen für die Bewerbung belaufen sich auf rund 2000 Euro, doch das sei es der Gemeinde wert. Falls es in der ersten Runde nicht klappt, wird es eben in der nächsten Runde noch mal probiert. "Den Mutigen gehört die Welt", sagte Mößlein. Und Bürgermeister Karsten Fischkal (FW) wartet gespannt auf Post aus Berlin. bs

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