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Abstieg wäre Katastrophe

Manfred Zapf steht weiterhin an der Spitze des TSV Harsdorf, der mit 358 Mitgliedern der größte Verein der Gemeinde ist. Sportlich schaut es derzeit jedoch alles andere als rosig aus, denn die Mannsch...
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Manfred Zapf steht weiterhin an der Spitze des TSV Harsdorf, der mit 358 Mitgliedern der größte Verein der Gemeinde ist. Sportlich schaut es derzeit jedoch alles andere als rosig aus, denn die Mannschaft kämpft gegen den Abstieg in der Kreisklasse. Dafür konnte aber die Theaterabteilung in der Hauptversammlung einen großen Erfolg des diesjährigen Volksstücks vermelden. Ansonsten wirft das 100-jährige Bestehen des TSV, das im kommenden Jahr gefeiert wird, bereits seine Schatten voraus.
In seinem Jahresbericht ging Manfred Zapf zunächst auf die geselligen und kulturellen Veranstaltungen ein. Die Theatergruppe habe sich über steigende Besucherzahlen gefreut. Zufrieden zeigte sich der Vorsitzende auch mit dem Ablauf des Sportfestes. Im August habe auf dem Sportgelände eine Fußballschule stattgefunden. Zapf: "Eine klasse Aktion, aber sehr aufwendig, auch für unsere Küche." Ein Höhepunkt sei der Kabarettabend mit "Six Pack" vor vollem Haus gewesen. Für den 3. November kündigte er ein Wiedersehen mit Stefan Eichner ("Das Eich") an.
Manfred Zapf freute sich über den ungebrochenen Zuspruch in den Abteilungen Gymnastik, Wandern und Tanzen. Im Jugendfußball dagegen habe die Zusammenarbeit mit dem TSV Neudrossenfeld, dem TSV Trebgast und dem TDC Lindau zu erheblichen Spannungen und teils auch zu persönlichen Diffamierungen geführt. Mit der neu gegründeten "Kickers SG" befinde man sich jetzt in einem ruhigeren Fahrwasser.
Die Lage der ersten Mannschaft ist Zapf zufolge äußerst prekär: "Statt jetzt alles dafür zu tun, den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen, haben einige die Lage offenbar nicht erkannt. Wie sonst lässt es sich erklären, dass die Trainingsbeteiligung sehr zu wünschen übrig lässt." Ein Abstieg ein Jahr vor dem Jubiläum wäre "eine absolute Katastrophe".
Die 100-Jahr-Feier werde zum Jahreswechsel auf dem Gelände der Firma Schmitt und auf dem ehemaligen Bahngelände mit einem Feuerwerk eröffnet, so der Vorsitzende. Die Theaterabende seien im Januar und Februar vorgesehen. Der Festabend finde am 29. März statt. Eine Sportwoche sei vom 27. bis 30. Juni, ein Familienwochenende vom 18. bis 21. Juli geplant, auch eine Zeltveranstaltung am 10. August stehe auf dem Programm.
Wolfgang Hinsche berichtete von einem Plus in der Kasse. Bürgermeister Günther Hübner lobte die Arbeit im TSV: " Er ist nicht nur der größte Verein der Gemeinde, sondern auch der aktivste!" Werner Reißaus


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