Kronach
kronach.inFranken.de  IHK-Qualifikation hat wichtigen Grundstein gelegt für die berufliche Karriere der 27 Absolventen.

Abschluss ist Ausdruck von Qualität

Die Weiterbildung zu geprüften Wirtschaftsfachwirten, Bilanzbuchhaltern und Industriefachwirten steht nach wie vor bei jungen Frauen und Männern hoch im Kurs. Insgesamt waren es 284 Absolventen, die s...
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Die Meisterpreisträger aus Bayreuth, Bamberg, Forchheim, Hof, Kronach, Kulmbach, Lichtenfels und Marktredwitz/Wunsiedel Foto: Werner Reißaus
Die Meisterpreisträger aus Bayreuth, Bamberg, Forchheim, Hof, Kronach, Kulmbach, Lichtenfels und Marktredwitz/Wunsiedel Foto: Werner Reißaus

Die Weiterbildung zu geprüften Wirtschaftsfachwirten, Bilanzbuchhaltern und Industriefachwirten steht nach wie vor bei jungen Frauen und Männern hoch im Kurs. Insgesamt waren es 284 Absolventen, die sich der Weiterbildung aus dem Kammerbezirk der IHK für Oberfranken stellten und auch den Abschluss schafften. Davon erhielten 27 Absolventen in der Dr.-Stammberger-Halle den Meisterpreis aus der Hand von IHK-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner und IHK-Präsidentin Sonja Weigand.

Die Hauptgeschäftsführerin erinnerte an einen ambitionierten Weiterbildungsschüler, der aufgrund seiner Bestleistungen den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung für die Prüfung zum Marketingkaufmann erhielt und seine Karriere vor Jahren bei der Brauerei Gebr. Maisel KG gestartet hat. Gabriele Hohenner dazu: "Ich möchte Ihnen zeigen, wie es für Sie weitergehen kann und auch dafür werben, sich mit Ihrer Expertise und Ihrem Know-how bei der IHK Bayreuth einzubringen. Wir brauchen engagierte Vertreter aus der Wirtschaft, um die Innovations- und Zukunftsfähigkeit in Oberfranken zu stärken. Vielleicht können sie sich ein ehrenamtliches Engagement als Prüfer oder als Mitglied in einem Fachausschuss in der IHK vorstellen. Lassen Sie uns die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam meistern." In einer komplexen Arbeitswelt seien engagiertes Gestalten, Neugierde, Durchhaltevermögen und lebenslanges Lernen gefragt, und eine Weiterbildung an der IHK Bayreuth hat sich nach den Worten der IHK-Hauptgeschäftsführerin immer gelohnt: "Die Zahl der Berufe, in denen heute ein einmaliges Anlernen für eine langjährige Tätigkeit als hinreichend angesehen wird, ist verschwindend gering geworden. Nahezu jedes Berufsfeld setzt mittlerweile voraus, dass jeder Einzelne von uns sich kontinuierlich der beruflichen Weiterbildung annimmt."

Für Hohenner ist es eine Frage der Einstellung, sich die Motivation für lebenslanges Lernen zu erhalten: "Bewahren Sie sich Ihre lebenslange Bereitschaft, sich neue Arbeitstechniken, Technologien oder modernes Wissensmanagement anzueignen."

Zahlreiche Faktoren

IHK-Präsidentin Weigand bezeichnete den Weiterbildungsabschluss als einen Ausdruck von Qualität "Made in Germany". Das Weiterkommen im Leben hänge von zahlreichen Faktoren ab: "Auch den Erfolg im Beruf können Sie nur teilweise steuern. Am besten geht dies über Ihre eigene Qualifikation. Eine Zusatzqualifikation gibt Ihnen keine Garantie dafür, dass Sie in ihrem Unternehmen aufsteigen, Ihre Chancen steigen allerdings deutlich. Eine Zusatzqualifikation gibt Ihnen auch keine Garantie dafür, dass Sie nicht arbeitslos werden. Ihr Risiko wird allerdings spürbar geringer."

Die Absolventen könnten auf das Erreichte zu Recht stolz sein. Flexibilität sei auch weiterhin gefordert, denn die Halbwertszeiten der technologischen Entwicklung würden immer kürzer, und eigentlich bestehe das Berufsleben heute nur noch aus kontinuierlichen Weiterbildungsprozessen. Neue technische Errungenschaften, neue Produktions- und neue Managementmethoden verlangten von allen Unternehmern und Arbeitnehmern die Bereitschaft und die geistige Beweglichkeit, sich diesen Situationen anzupassen. IHK-Präsidentin Sonja Weigand: "Mit Ihrem Abschluss haben Sie aber einen wichtigen Grundstock gelegt, auf dem Sie in den kommenden Jahren aufbauen können. Sie haben einen begehrten Abschluss in der Tasche, einen Abschluss, der mit einem Bachelor- oder gar Masterabschluss gleichgestellt ist."

Regierungsvizepräsident Thomas Engel betonte, dass die Absolventen bei den Prüfungen Leistungsbereitschaft und Engagement gezeigt hätten.

Die Absolventen

Die Meisterpreisträger sind aus Bayreuth: Jennifer Ihrig, Dittelbrunn, Peter Kufner, Bayreuth, Anke Rothenbücher, Creußen, Fabian Völker, Coburg; aus Bamberg: Michael Amtmann, Altendorf, Andrea Gebhard, Hirschaid, Marie Sauer, Hallstadt; aus Forchheim: Maximilian Gast, Ebermannstadt, Franziska Huppmann, Poxdorf; aus Hof: Marion Flügel, Helmbrechts, Carina Lauterbach, Münchberg; aus Kronach: Chris Brandl, Ludwigsstadt, Lisa Oblong, Pressig; aus Kulmbach: Lisa Dörnhöfer Mainleus; aus Lichtenfels: Madeleine Schneider, Hochstadt, Tobias Wacher, Altenkunstadt; aus Marktredwitz/Wunsiedel: Stefanie Haupt, Marktredwitz. Werner Reißaus

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