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Höchstadt a. d. Aisch

Abschied nach 48 Jahren

Maria Geyer geht in den Ruhestand, Marianne Mader feierte 25. Dienstjubiläum.
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Bei ihrer Lieblingsbeschäftigung: Maria Geyer unter Kindern
Bei ihrer Lieblingsbeschäftigung: Maria Geyer unter Kindern
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Bei der katholischen Kirchenstiftung St. Georg in Höchstadt arbeiten mittlerweile über 60 Angestellte. Zwei Mitarbeiterinnen wurden in den vergangenen Tagen besonders geehrt: Nach 48 Jahren ununterbrochenen Dienstes verabschiedeten Träger, Team, Eltern und Kinder der Kindertagesstätte St. Michael die Kinderpflegerin Maria Geyer in den wohl verdienten Ruhestand. Das teilt das Pfarramt mit.

Trotz einer eigenen Familie arbeitete Maria Geyer außer während kurzer Babypausen nach der Geburt ihrer beiden Kinder ohne Unterbrechung als Vollzeitkraft zunächst im St.-Nikolaus-Kindergarten, der sich seinerzeit noch in der Brauhausgasse befand. Mit Neubau des Kindergartens St. Michael wechselte Maria Geyer 1973 in die neue Einrichtung in der Bachstraße. Dort erlebte sie alle Veränderungen der vergangenen nahezu fünf Jahrzehnte. Generationen von Kindern betreute die beliebte Kinderpflegerin mit viel Hingabe und Herzblut.

Die Kinder stehen Spalier

Nicht nur ihr, sondern auch ihren Teamkolleginnen und ihrer Leiterin Beate Gehr fiel deshalb der Abschied schwer. Auf dem Lauberberg fand die offizielle Verabschiedung von Maria Geyer statt. Dabei würdigte Stadtpfarrer Kilian Kemmer das Vertrauensverhältnis, "ohne das eine solch lange Mitarbeiterschaft unerklärlich wäre". Zugleich bedankte sich Kemmer für das Engagement Geyers in Zusammenhang mit dem Bau der Lourdesgrotte in Höchstadt.

Emotionaler war dann der Abschied von ihren Schützlingen. Die 170 Kinder von St. Michael bildeten am letzten Arbeitstag vom Kindergarten bis zum Wohnhaus Maria Geyers in der Veit-Stoß-Straße ein Spalier hinein in den Ruhestand. Dabei wird für die vierfache Großmutter das Thema Kinderbetreuung nun eine ganz persönliche Rolle spielen können.

Für 25 Jahre Tätigkeit als Erzieherin überreichte Kemmer eine Urkunde der bayerischen Sozialministerin Kerstin Schreyer an Marianne Mader. Sie begann ihren Dienst im Kindergarten St. Hedwig und arbeitet seit einigen Jahren im St.-Michael-Kindergarten. Der Stadtpfarrer hob bei der Übergabe der Ehrenurkunde in der Hedwigskapelle hervor, dass Mader nicht nur bei der Kirche arbeitet, sondern sich auch ehrenamtlich für die Kirche engagiert. In der Pfarrei Gremsdorf gehört sie dem Pfarrgemeinderat an und kümmert sich um Kinder-, Jugend- und Ministrantenarbeit sowie um die Kindergottesdienste in der Ägidiuskirche. red

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