Nedensdorf

Absage: Feuerwehr lässt den 1. Mai sausen

Zu ihrer Hauptversammlung trafen sich die Mitglieder der Feuerwehr in der Gastwirtschaft Reblitz. Vorsitzender Ralf Klemens blickte auf ein außergewöhnliches Jahr zurück. Den Höhep...
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Zu ihrer Hauptversammlung trafen sich die Mitglieder der Feuerwehr in der Gastwirtschaft Reblitz. Vorsitzender Ralf Klemens blickte auf ein außergewöhnliches Jahr zurück. Den Höhepunkt stellte aber zweifelsohne das 125-jährige Feuerwehrbestehen dar, das mit dem Dorffest am 1. Mai verbunden wurde. Aus verschiedenen Gründen habe man sich allerdings in der Vorstandschaft dafür entschieden, das Dorffest am 1. Mai nicht mehr auszutragen.
Kommandant Stephan Cichy erklärte, dass die Nedensdorfer Wehr derzeit 58 aktive Feuerwehrleute stelle. Ausbildung, so der Kommandant, nehme einen wichtigen Stellenwert ein. So konnte, neben den terminierten Übungen, letztes Jahr eine Gruppe erfolgreich das Leistungsabzeichen ablegen. Im November wurde die Wehr nach einem Sturmschaden alarmiert. Obwohl die Alarmierung um 5 Uhr morgens erfolgte, standen weit über 20 Feuerwehrleute zum Einsatz bereit, dies stimme zuversichtlich, so Cichy. Wie jedes Jahr nahm man an der Aktionswoche der Feuerwehren teil. Zum Abschluss seines Berichts teilte der Kommandant noch mit, dass die im letzten Jahr gegründete Jugendfeuerwehr weiterhin von Carmen Bauer betreut werde, Unterstützung erhalte sie künftig hierbei von Julian Cichy und Maxi Bauer.


Eingeschworene Truppe

Bürgermeister Jürgen Kohmann sagte, die Nedensdorfer Wehr, die zu den größeren Wehren im Stadtgebiet zähle, sei eine eingeschworene Gemeinschaft. Er lobte das ehrenamtliche Engagement der Dienstleistenden und die Bereitschaft sich fortzubilden. Das Jubiläum im kleineren Rahmen zu feiern, sei die richtige Entscheidung gewesen. Bedauerlich, aber verständlich, sei der Entschluss, das Fest am 1. Mai nicht mehr auszutragen. Er bedankte sich darüber hinaus für die Unterstützung bei den Großveranstaltungen, wie den Songs an einem Sommerabend oder dem Obermain-Marathon, wo verschiedene Aufgaben zur Verkehrsregelung übernommen wurden. Abschließend bat Bürgermeister Kohmann noch, dem Verein weiterhin die Treue zu halten und auch zukünftig fleißig zu üben, damit der Feuerschutz auch in Zukunft gewährt bleibe, schließlich könne jeder einmal selbst betroffen sein.
Ortssprecherin Astrid Balzar lobte den Zusammenhalt in der Wehr, was sich beim Jubiläumsfest widergespiegelt habe. Ehrenvorsitzender Georg Pornschlegel würdigte die gute Arbeit der Vorstandschaft. Die Absage des Dorffestes am 1. Mai sei bedauerlich, aber es eröffne auch die Möglichkeit, sich künftig wieder mehr aufs Löschwesen zu konzentrieren.
In seinem Schlusswort bedankte sich Klemens bei allen Mitgliedern für deren Unterstützung und den guten Zusammenhalt, was in einem funktionierenden Dorfleben Ausdruck fände. hbü




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