Pettstadt

Absage an Photovoltaikanlage

Während der Gemeinderat in öffentlicher Sitzung dem Bebauungsplan für den "Solarpark Röbersdorf" mehrheitlich zustimmte, lehnte er nach Informationen des FT anschließend in geschlossener Runde einen ä...
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Während der Gemeinderat in öffentlicher Sitzung dem Bebauungsplan für den "Solarpark Röbersdorf" mehrheitlich zustimmte, lehnte er nach Informationen des FT anschließend in geschlossener Runde einen ähnlichen Antrag ab: Ein Investor wollte auf dem landwirtschaftlich genutzten Areal westlich des Pettstadter Sportgeländes ebenfalls eine Freiflächen-Photovoltaikanlage errichten. Der Gemeinderat stieß sich an der exponierten Lage. Man will dem Investor jedoch andere Standorte vorschlagen. Insgesamt ist es um die Gewinnung von erneuerbarer Energie in Pettstadt bereits gut bestellt: Mit Hilfe von Solartechnik, vor allem aber durch einen auf Pettstadter Flur gelegenen Biogasbetrieb nahe Strullendorf wird in der Gemeinde ein Mehrfaches des hier verbrauchten Stromes CO2 -neutral erzeugt. wb Pettstadt steuert 200 Bäume bei Die Gemeinde Pettstadt schließt sich der Aufforderung von Landrat Johann Kalb (CSU) an, durch Pflanzung von Bäumen gegen den Klimawandel tätig zu werden. Ähnlich dem Kreis Bamberg, der 15 000 Bäume - zehn je Einwohner - spenden und pflanzen will, wird auch Pettstadt 200 Bäume beisteuern. Durch die Wahl verschiedener Baumarten soll die Eignung für längere Trockenzeiten getestet werden. Ein Teil der 200 Bäume soll auf öffentlichem Grund gepflanzt werden. Im Übrigen prüft die Gemeinde die Bereitschaft zu privaten Baumpatenschaften: Sie stellt auch für das Pflanzen in Gärten Jungbäume zur Verfügung. Mehr Informationen dazu gibt's im örtlichen Mitteilungsblatt. Wegen der zurzeit "1000 Baustellen" werde es den Gemeindearbeitern zunehmend schwer, neue Pflanzungen ausreichend zu wässern, ließ Bürgermeister Hack anklingen. Hilfe aus der Bürgerschaft ist erbeten. wb Um 23 Uhr gehen die Lichter aus Um 23 Uhr gehen die Lichter aus: nicht die Straßenlampen, sondern die Strahler, die des Nachts das Pettstadter Rathaus zum Leuchten bringen. Auf diese Weise reagiere die Gemeinde auf die Aufforderung des Staates, Zeichen zur Einsparung von Energie zu setzen, teilte Bürgermeister Jochen Hack dem Gemeinderat mit. Und weil er schon über Sparen sprach: Richtig billig ist Pettstadt beim Ausbau des Verkehrskreisels und der Anbindung an die B 505 in Verlängerung der Ohmstraße davongekommen. Laut Hack musste die Gemeinde nur 3900 Euro dazuzahlen. 70 Prozent der Kosten wurden aus staatlichen Zuschüssen bestritten, den Rest trug der Landkreis. wb

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