Höchstadt a. d. Aisch

Aberglaube prophezeit viel Unglück

Die Erlanger Verkehrspolizei nahm Sonntagvormittag einen Verkehrsunfall auf, der abergläubischen Zeitgenossen die nächsten sieben Jahre verderben könnte. Ei...
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Die Erlanger Verkehrspolizei nahm Sonntagvormittag einen Verkehrsunfall auf, der abergläubischen Zeitgenossen die nächsten sieben Jahre verderben könnte. Ein 50-jähriger Unterfranke war mit seinem Gespann auf der A 3 in Richtung Frankfurt unterwegs.
Auf seinem Anhänger transportierte er zwei große Spiegel, die jeweils zwei mal drei Meter groß und einzeln gesichert waren. Gegen 11.40 Uhr befand er sich gerade zwischen Höchstadt und Schlüsselfeld, als er im Rückspiegel wahrnahm, dass einer der beiden Spanngurte gerissen war.


Ohne Sicherung

Nun stand einer der beiden hochkant geladenen Spiegel ohne Absicherung auf der Halterung. Der Versuch scheiterte, einen Schaden durch sofortiges Anhalten zu vermeiden. Durch die Rechtsbewegung zum Seitenstreifen hin, kippte der Spiegel auf die Fahrbahn und zersprang dort in tausende Teile.
Eine nachfolgende Pkw-Fahrerin erlitt durch den Glasregen Schäden an ihrem Geländewagen. Die Schadenshöhe beläuft sich auf rund 3000 Euro.
Während der Beseitigung der 30 Meter langen Scherbenspur kam es zu leichten Behinderungen auf allen Fahrstreifen in der Fahrtrichtung Frankfurt. pol
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