Waldfenster

"Abends in der Stubn"

"Abends in der Stubn" - unter diesem Motto präsentierte der Musikverein Waldfenster sein Weihnachtskonzert. Wie stellt man sich so einen Abend in der Stubn vor? Es ist eng und voll. Es ist dunkel und ...
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"Abends in der Stubn" - unter diesem Motto präsentierte der Musikverein Waldfenster sein Weihnachtskonzert. Wie stellt man sich so einen Abend in der Stubn vor? Es ist eng und voll. Es ist dunkel und schummrig. Es wird gesungen und musiziert, gelacht und nachgedacht, gegessen und getrunken - geratscht und getratscht - es ist unterhaltsam und vor allem - es ist sehr warm. Genau das traf alles auf diesen Abend im Pfarrgemeindezentrum zu. Dirigent Thomas Fürst schaffte es, die Zuhörer mit seiner Liederauswahl zu begeistern. Umrahmt wurde diese von Textbeiträgen der Musiker unter der gekonnten Moderation von Marina Mar-kart.

So begann der Abend mit einem Quartett, bestehend aus Steierischer Harmonika, Tuba, Tenorhorn und Trompete. Sie spielten ein Arrangement von Rudi Fischer "Am Abend in der Stubn". Es folgte ein mit "Ave Maria der Weihnacht" ein ruhiger Choral für das Gesamtorchester, ehe ein Saxophon- und ein Klarinettenquartett die beiden Adventslieder "Im Advent" und "Tochter Zion" vortrugen. Auf "Dem Himmel sei Dank", von einem Blechbläserensemble gespielt, folgte, "Advent am See", welches zunächst aus einem Wechselspiel von Flügelhorn, Tenorhorn und Klarinette beginnt, bevor das ganze Orchester einsetzt.

Steierische Harmonika, Gitarre und Gesang: Bernhard Marita und Andreas sangen "So still ist jetzt die Zeit" der Schürzenjäger. Es folgten "Stop the Cavallry" und "Mary´s Boychild" des Gesamtorchesters. "Christmix" forderte die Musiker und auch Zuhörer. Insgesamt 19 Themen von Weihnachtsweisen wurden zu einem Stück verwoben. Das herauszufinden, war ein kleines Zuhörerrätsel für das Publikum.

Der Dirigent singt

Mit "Weihnachten im schönen Böhmerwald" von Elmar Wolf folgte die wahrscheinlich einzige Weihnachtspolka der Konzertliteratur. Hier bewies Thomas Fürst, dass sein musikalisches Talent nicht nur am Dirigentenstab, sondern auch in seiner Stimme liegt. Zusammen mit Marita Morber besang er die winterliche Landschaft des Böhmerwalds. Zum Ende hin wurde es nochmal klassisch mit dem Potpourri "... denn es weihnachtet sehr". Das Trio der Stubenmusi rundete den Abend ab und ließ "Das alde Joahr" Revue passieren. Das Publikum dankte mit ausgiebigem Applaus. red

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