Forchheim

Ab nächster Woche freie Fahrt

Die Ortsdurchfahrt Gosberg wurde komplett erneuert. Heute wird die Fahrbahn neu asphaltiert.
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Die letzten Vorbereitungen an der Ortsdurchfahrt Gosberg laufen. Am Freitag wird die Tragschicht aufgebracht.  Fotos: Josef Hofbauer
Die letzten Vorbereitungen an der Ortsdurchfahrt Gosberg laufen. Am Freitag wird die Tragschicht aufgebracht. Fotos: Josef Hofbauer
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Josef Hofbauer Eine gute Nachricht für die Autofahrer aus Leutenbach, Wiesenthau, Kirchehrenbach oder Pretzfeld und die dahinter liegenden Gemeinden. Die Pendler, die Richtung Erlangen oder Nürnberg unterwegs waren, mussten sich seit Wochen morgens und abends auf der Bayreuther Straße an 16 Ampeln vorbei quälen, um in Forchheim-Süd auf die Autobahn-Auffahrt zu gelangen.

Der Grund: Die Ortsdurchfahrt von Gosberg war zwischen der Einmündung aus Richtung Kunreuth und dem Ortsende in Richtung Pinzberg war für den Verkehr komplett gesperrt. Die marode Asphaltdecke, die große Verdrückungen und mehrere Zentimeter breite Risse aufwies, wurde komplett erneuert.

Wie Fachbereichsleiter Dieter Els erläutert, wurde auf einer Länge von 335 Metern die Asphalt-Tragschicht komplett abgefräst. Danach wurden die Setzungen in der Fahrbahn mit Felsgestein stabilisiert. Außerdem wurde die Fahrbahn rechts und links durch ein Glasfaser-Gitter, ein so genanntes Geo-Vlies gefestigt.

Am heutigen Freitag beginnen die Mitarbeiter der Firma Höllein, die mit den Arbeiten betraut war, damit, eine neue, vier Zentimeter starke Asphaltschicht aufzutragen. Voraussichtlich zu Beginn der kommenden Woche kann die Strecke wieder für den Verkehr frei gegeben werden.

Zeitgleich mit den Arbeiten an der Fahrbahn wurden die Entwässerungsrinnen aus Naturstein ausgebaut und durch Granitsteine ersetzt. Die Straßeneinläufe wurden, soweit erforderlich ebenfalls erneuert und die Randbefestigungen ausgebaut. Die Fahrbahnbreite variiert zwischen 5,70 und 8,50 Metern.

Die Unterschiede, so Els, ergäben sich durch die verschiedenen Grundstückszufahrten. Die Sanierung kostete 246 095 Euro. Dieser Betrag liegt immerhin um gut 66 000 Euro unter den zunächst veranschlagten Kosten.

Im weiteren Verlauf der Kreisstraße FO 2 zwischen Gosberg und dem Bahnhof Pinzberg sind Mitarbeiter des Kreisbauhofes dabei, das Bankett zu befestigen. Vor allem in den Kurvenbereichen wird das Bankett mit Rasengittersteinen stabilisiert und mit Asphalt verfüllt.

Abgeschlossen ist bereits die der Kreisstraße FO 2 zwischen Kersbach und der Deponie Gosberg. Auch auf diesem 1,2 Kilometer langen Teilstück war die Straße so erneuerungsbedürftig, dass sie instand gesetzt werden musste. Die Fahrbahnbreite beträgt hier zwischen 5,40 und sieben Metern.

Wie in Gosberg wurde auch hier die Asphaltschicht abgefräst, ein Glasfaser-Asphaltgitter zur Stabilisierung eingebracht und eine neue Asphaltschicht aufgetragen. Die Randbefestigungen der Bord-Rinnsteine wurde - wo notwendig - ebenfalls ausgebessert. Hier belaufen sich die Kosten auf 272 473,11 Euro.

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