Neuses
neuses.inFranken.de  Der Neusiche Klüeßverein feierte 25-jähriges Bestehen.

"A Spaß muss sei"

Nach dem Auftaktlied der Neuseser Klüeßtaler Musikanten (Christine,Alexandra und Kilian) meinte Präsident Andy Grune zur Begrüßung der Jubiläumsveranstaltung zum 25-jährigen Bestehen des 1. Neusiche K...
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Durch die 25-jährigen Verdienste des Präsidenten Andy Grune wird nun eine Straße nach ihm genannt. Sie heißt: "Klüeß-Präsident-Andy-Strouß".  Fotos: Günther Hanna
Durch die 25-jährigen Verdienste des Präsidenten Andy Grune wird nun eine Straße nach ihm genannt. Sie heißt: "Klüeß-Präsident-Andy-Strouß". Fotos: Günther Hanna
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Nach dem Auftaktlied der Neuseser Klüeßtaler Musikanten (Christine,Alexandra und Kilian) meinte Präsident Andy Grune zur Begrüßung der Jubiläumsveranstaltung zum 25-jährigen Bestehen des 1. Neusiche Klüeßvereins (NKV) im Gasthaus Richter, "A Spaß muss sei", dies sei die Erkenntnis aus den vielen Jahren Erfahrung mit dem NKV.

Da sich einige Groußköpfete, so Bürgermeister Wolfgang Bayergrößlein, und der erste Klüeßkopf des Monats Gerhard Seuling entschuldigt hatten, konnte er einige Klüeßköpf wie Manfred Raum mit Gattin und einige Ärpfelkäjfela sowie zweite Bürgermeisterin Angela Hofmann und Stadtrat Winfried Lebok willkommen heißen.

Wie immer brauchte niemand sein Kommen zu bereuen, denn der Abend stand ganz unter dem Zeichen des Rückblicks auf die unglaublichen Aktivitäten des Vereins, denen das Motto "a Olbere wenn des gsocht hejt, hejt me gedacht ä wö gscheit waohn" genau zutraf.

Zunächst stellten Jürgen Grune und der Chronist Günther Hanna in einer Präsentation eindrucksvoll unter Beweis, dass in den verschiedensten Aktionen in all den Jahren in kulturellen, künstlerischen, politischen und gesellschaftlichen Bereichen der Kloß als Kulturgut bestens vertreten worden war.

Jubiläumsschäufela

Wie die zahlreichen Teilnehmer wussten, "wä tüchtig ärbet, dä muss a tüchtig ess" hatte Silvia Richter zum Jubiläum ein 1a Schäufela vorbereitet, für das es sich schon alleine gelohnt hätte, an dieser Jubiläumsveranstaltung teilzunehmen. Dermaßen gestärkt begeisterte Georg Hummel, begleitet von den Klüeßtalern, mit dem "Klüeßtouch-Lied" von Andreas Bauer.

In ihrem Grußwort gratulierte zweite Bürgermeisterin Angela Hofmann dem NKV zu seinem wunderbaren Jubiläum und meinte weiter: "Essen und Trinken machen einen wesentlichen Teil unserer Tradition mit aus und Klöße nehmen dabei eine besondere Rolle ein. Sie machen, da es sie nicht alle Tage gibt, eine Feier zum Fest." So wünschte sie allen einen genussvollen Abend.

Altbürgermeister Manfred Raum, der schon seit vielen Jahren Klüeßkopf des Monats ist, bezeichnete Neuses nach der Dorferneuerung als schönste Gemeinde des Frankenwalds. Ausgerechnet hier sei in seiner Amtszeit dieser tolle Klüeßverein gegründet worden, und so wünschte er auch weiterhin soviel Freude beim Klüeßessen.

In einem fulminanten Vortrag huldigte Robert Porzelt, der ebenfalls den Ehrentitel Klüeßkopf des Monats trägt, die vergangenen 25 Jahre des KKV. So grüßte er zuerst "scherzlich" alle gutgenährten "gstandna" Kloßmänner aller Alters- und Gewichtsklassen sowie alle an passenden und unpassenden Stellen wohlgeformten Klüeßfraan.

Gisela Lang ehrte die noch lebenden Gründungsväter des Vereins unter dem Slogan "Souch liebe nije souvil, sünst hast gleich widde, du host was gsocht" mit den neugeschaffenen Klüeßzepter.

Zum Schluss der Veranstaltung wurde eine von Thea Gruna, Maria Horn und Gisela Lang hergerichtete Tombola als Preisverteilung an alle unter der humorvollen Moderation von Robert Porzelt durchgeführt, sodass fast jeder eine wunderbare Erinnerung an diesen Abend mit nach Hause nehmen konnte. Somit endete eine bemerkenswerte Jubiläumssitzung, deren Grundgedanke diesmal voll zur Wirkung kam, nämlich "En Groußna muß me helf, di Klaan senn ja es Hungeleidn gewöhnt." Günther Hanna

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