Kulmbach

Zweithöchste Auszeichnung des THW für Helmut Schmidt

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Mit dem THW-Ehrenzeichen in Silber wurde Helmut Schmidt geehrt. Im Bild (von links) THW-Geschäftsführer Rüdiger Maetzig, MdL Martin Schöffel, Anita und Helmut Schmidt, stellvertretende Landrätin Christina Flauder, Bürgermeister Frank Wilzok, MdB Emmi Zeulner und Ortsbeauftragter Norbert Groß.  Foto: Werner Reißaus
Mit dem THW-Ehrenzeichen in Silber wurde Helmut Schmidt geehrt. Im Bild (von links) THW-Geschäftsführer Rüdiger Maetzig, MdL Martin Schöffel, Anita und Helmut Schmidt, stellvertretende Landrätin Christina Flauder, Bürgermeister Frank Wilzok, MdB Emmi Zeulner und Ortsbeauftragter Norbert Groß. Foto: Werner Reißaus
von unserem Mitarbeiter Werner Reissaus

Kulmbach — Mit Helmut Schmidt wurde am Samstag ein Urgestein des THW Kulmbach für seine außerordentliche Einsatzbereitschaft und besondere Verdienste im Technischen Hilfswerk mit dem THW-Ehrenzeichen in Silber ausgezeichnet. Die Ehrung nahm Geschäftsführer Rüdiger Maetzig vom THW Hof zusammen mit Ortsbeauftragtem Norbert Groß vor. Schmidt ist seit 42 Jahren im THW Kulmbach tätig und gehöre zur "hauptamtlichen Wache" am Standort, so Maetzig. "Er hat in dieser Zeit das THW mitgeprägt. Und er findet für jedes Problem eine Lösung, egal wie groß es ist. Solche Helfer brauchen wir."
Helmut Schmidt (61), der bei der Loewe AG in Kronach als Fernsehmechaniker arbeitet, ist in das THW Kulmbach hineingewachsen: "Mein Vater war 1953 Gründungsmitglied im Ortsverband, mein Onkel war der erste Ortsbeauftragte. Ich war damals als kleiner Junge immer mit dabei."
Das Ehrenzeichen in Silber ist die zweithöchste Auszeichnung, die das THW zu vergeben hat. Maetzig lobt Schmidts Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, sich stetig weiterzubilden und sein überaus großes Engagement." Helmut Schmidt absolvierte innerhalb von weniger als drei Jahren die Ausbildung zum Truppführer und Gruppenführeranwärter sowie zum Zugführeranwärter des Instandsetzungsdienstes. 1983 erhielt Helmut Schmidt die Bestellung zum Gruppenführer der Abwasser-/Ölschadentruppe und übernahm ein Jahr später den Instandsetzungszug des Landkreises Kulmbach. THW-Geschäftsführer Rüdiger Maetzig: "Die fundierte Ausbildung seiner Führungskräfte und Helfer garantierte eine optimale Schadensabwicklung der Einsätze."


Viele Glückwünsche

Nach vielen erfolgreichen Jahren der Zugführertätigkeit übergab Helmut Schmidt 1991 den Instandsetzungszug an seinen Nachfolger. Von 1995 bis 1999 übernahm Schmidt die Aufgabe des Schirrmeister s und war bis Ende 2013 Fachberater.
Glückwünsche zur hohen Auszeichnung sprachen dem verdienten THW-Aktivposten auch Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner (CSU), Landtagsabgeordneter Martin Schöffel (CSU), stellvertretende Landrätin Christina Flauder (SPD) und Bürgermeister Frank Wilzok (CSU) und THW-Ortsbeauftrager Norbert Groß aus.






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