Pfaffendorf

Zur Kerwa gibt's Klassik-Rock

Am heutigen Freitag beginnt das Fest in Pfaffendorf. Zum Auftakt spielt "Sitt".
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Klassik-Rock bietet zum Kirchweihfest in Pfaffendorf am heutigen Freitag die Band "Sitt". Repro: Dieter Dadziej
Klassik-Rock bietet zum Kirchweihfest in Pfaffendorf am heutigen Freitag die Band "Sitt". Repro: Dieter Dadziej
Vom heutigen Freitag bis Sonntag wird in Pfaffendorf die "Laurenzi-Kirchweih" gefeiert. Auch diesmal haben die freiwillige Feuerwehr und die katholische Kirchenstiftung von Pfaffendorf die Ausrichtung der Festtage übernommen.
Allerdings müssen sich die Festbesucher in diesem Jahr auf einen etwas geänderten Kirchweihmodus einstellen, denn der Beginn der Kerwa erfolgt heute und der Festausklang steht schon am Sonntag bevor. Dabei haben sich beide Vereine bemüht, allen Gästen ein besonders ansprechendes Unterhaltungsprogramm zu bieten. Nach dem Festauftakt heute um 18 Uhr und dem folgenden Bieranstich, gibt es einen Auftritt der Band "Sitt". Am Samstag gastiert, gleichsam unweit ihres Namensgebers, dem Kordigast, ab 18 Uhr die heimische Gruppe "Korches Brass".
Der Festgottesdienst in der Filialkirche St. Georg findet am Sonntag, 14. August, um 9.30 Uhr statt. Frühschoppen, Mittagessen und Kaffee schließen sich an. Außerdem können alle Kinder an einem Basteln mit der Jugendgruppe des Gartenbauvereins, den "Grünen Wichteln", teilnehmen. Für den Kirchweihausklang sorgen dann ab 19 Uhr die "Jura-Boys". Um von jeder Witterung unabhängig zu sein, steht vorsorglich ein Zelt bereit.
Prägend in Pfaffendorf ist die liebevoll gepflegte Ortskapelle, wobei schon früher eine "Kapelle zum Heiligen Grab" und eine "Kapelle zu St. Lorenz" genannt wurden. Der heutige Bau entstand im Jahre 1718 in der Amtszeit des Abtes Gallus Knauer von Langheim, dessen Wappen auch heute noch in der Filialkirche St. Georg zu sehen ist. Eines der wichtigsten Kunstwerke im Ort befindet sich im Gotteshaus selbst mit einem Sandsteinbildstock aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Mit seinem Bogen überspannte er einst die östlich vor der Kapelle liegende Quellfassung, in deren kristallklarem Wasser nach früheren Aufzeichnungen viele kranke Menschen Heilung gesucht haben. Im Säulenaufsatz des Bildstockes sind die Bilder der Heiligen Notburga, sowie der Schutzpatrone Georg, Laurentius und Sebastian dargestellt, die von vielen als Helfer in menschlichen Nöten und Bedrängnis angerufen werden.
Historisch ist auch Pfaffendorf selbst, das in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts in Zusammenhang mit einer Schenkung an das Domstift Bamberg Erwähnung findet.

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