Lichtenfels

Zur Behaglichkeit ist's noch weit

D er modernste Container kann nicht da rüber hinwegtäuschen, dass am Lichtenfelser Bahnhof mit hoher Investition nur die zweitbeste Lösung möglich war. Die Bahnhofstoiletten hätten...
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D er modernste Container kann nicht da rüber hinwegtäuschen, dass am Lichtenfelser Bahnhof mit hoher Investition nur die zweitbeste Lösung möglich war. Die Bahnhofstoiletten hätten in das Gebäude gehört und nicht in einen charmelosen Kasten daneben. An die einstigen Klos im Bahnhof mag man sich freilich ungern erinnern; auch dort wäre nur mit viel Geld ein sauberer Eindruck entstanden. Dagegen aber sperrte sich die Bahn, und die Stadt hätte dann quasi eines anderen Toilette saniert. "Es ist so die bessere Lösung", findet Heike Steinhoff, Leiterin des Bahnhofsmanagements. Weil der jetzige Standort eher einen öffentlichen Charakter habe. Die Lage an der Gebäuderückseite wäre im Hinblick auf Vandalismus ungünstiger gewesen. Das mag sein. Mal sehen, wie der Container in fünf Jahren aussieht.
Die leeren Räume im Bahnhof dulden indes kein Abwarten mehr. Den Toilettentrakt könne man an die Fläche des Bistros anschließen, meint Heike Steinhoff. Wenn man einen Mieter hätte.
"Es muss sich was ändern", räumt die Bahnvertreterin ein. Ob es an den Konditionen lag, dass niemand die Nachfolge der Pächterin antreten wollte, könnten uns am ehesten die abgesprungenen Kandidaten sagen, von denen es angeblich einige gab. Mittlerweile gehe man regelrecht Klinkenputzen, so Steinhoff. Das ist auch nötig. Am Lichtenfelser Bahnhof ist es nämlich zur Behaglichkeit noch ein weiter Weg.
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