Kronach

Zukunftsgarten bekommt eine neue Sitzgruppe

Mariell Dörrschmidt Neun weitere Bäume für die Kinder Albin, Moritz, Marlene, Moritz, Paula, Paul, Ferdinand, Levi und Matilda wurden am Samstag bei regneri...
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Erst wurden Bäume gepflanzt, dann wurde mit einem Imbiss eine neue Sitzgruppe eingeweiht. Foto: Mariell Dörrschmidt
Erst wurden Bäume gepflanzt, dann wurde mit einem Imbiss eine neue Sitzgruppe eingeweiht. Foto: Mariell Dörrschmidt
Mariell Dörrschmidt

Neun weitere Bäume für die Kinder Albin, Moritz, Marlene, Moritz, Paula, Paul, Ferdinand, Levi und Matilda wurden am Samstag bei regnerischem Wetter im "Garten für neue Erdenbürger" eingesetzt. Der vielversprechende Zukunftsgarten wurde zudem mit einer neuen Sitzgruppe mit Blick aufs Haßlachtal ausgestattet. Eingeweiht wurde der neue Ort mit Kaffee, Kuchen und einer deftigen Brotzeit.
Nicht nur die neuen Baumbesitzer mit ihren Eltern kamen herbei, sondern auch viele bereits "verwurzelte" Naturliebhaber. Es wurde eine Zusammenkunft von jungen Familien, die dem Regen trotzten, um sich gemeinsam über die mittlerweile 52 Bäume zu freuen.
"Das Baumpflanzen ist ein alter Brauch, der Lebensfreude schenkt", freute sich Stefan Pfadenhauer, Präsident des Lions Clubs Kronach, über alle, die sich im schönen Frankenwald verwurzeln wollen. Zudem erklärte er, dass eine zusätzliche Erweiterung geplant sei: "Ein Bienenstock im Naturstamm." Auch Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein (FW) freute sich über den regen Zuspruch, den die Aktion erfährt: "Ein Zukunftsgarten zum Zurückkommen und erinnern für alle Neubürger."
Nicht nur Kronacher Familien sind dort vertreten. Aus ganz Deutschland und von weiter weg gibt es Menschen, die ihren Kindern in Kronach eine Heimat geben wollen.
"Deutschland, Polen, Österreich. Von hier aus in die weite Welt schauen", meinte der leitende Forstdirektor aus Nordhalben, Fritz Maier, zum Erfolg der Baumpflanzaktion.


Ein wichtiges Symbol

Das gilt zum Beispiel für die Familie Jacobi mit ihrem Sohn Paul. Von Polen über Bochum bis nach Kronach könnte man grob gefasst den Weg der jungen Familie beschreiben. "Uns ist die Symbolik des Verwurzelns wichtig", erzählt Justyna Swol, die ihrem fünfjährigen Sohn einen Apfelbaum ausgesucht hat. "Die Bäume werden zusammen mit den Kindern groß, das ist toll", berichtet sie und erzählt, dass die Baumsymbolik in ihrer Familie eine wichtige Rolle spielt: "Mein Mann hat Bäume von Bochum nach Kronach mitgenommen."
Folgende Familien pflanzten für ihren Nachwuchs einen Baum: die Familie Fehn für ihre Kinder Albin, Moritz und Marlene; die Familie Gareis für ihre Kinder Moritz und Paula; die Familie Jacobi für Sohn Paul; die Familie Süß für Sohn Ferdinand Alexander, die Familie Schnappauf für Sohn Levi; die Familie Masel für Tochter Matilda.
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