Coburg

Ziel ist die nächste Runde

Volleyball  Die VSG Coburg/Grub will im DVV-Pokal-Achtelfinale heute Abend ab 19.30 Uhr ihren Heimvorteil gegen TV Ingersoll Bühl nutzen. Trainer Itamar Stein kann aus den Vollen schöpfen und spricht von einer guten Außenseiterchance.
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Mit Lichteffekten sorgen die Verantwortlichen der VSG immer wieder für Stimmung. Heute wollen die Spieler im Pokalspiel gegen Bühl ein "Feuerwerk an Schmetterbällen" entfachen.
Mit Lichteffekten sorgen die Verantwortlichen der VSG immer wieder für Stimmung. Heute wollen die Spieler im Pokalspiel gegen Bühl ein "Feuerwerk an Schmetterbällen" entfachen.
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Coburg — Heute Abend leuchten auf den Straßen im Coburger Land die Laternen der Sankt-Martins-Umzüge. Die Coburger Volleyballer zünden um 19.30 Uhr ebenfalls das Feuer. In der "Schmiede", sprich in der HUK-Coburg Arena kämpft die VSG gegen den TV Ingersoll Bühl um den Einzug ins DVV-Pokalviertelfinale.
Im letzten Jahr schied die VSG unerwartet deutlich im Pokal-Achtelfinale vorzeitig aus. In dieser Saison stehen die Vorzeichen anders, denn das Team von Trainer Itamar Stein ist derzeit besonders gut drauf.
Die VSG Coburg/Grub zeigte sich bisher wenig in Geberlaune und behielt fünf der zu vergebenden neun Punkte für sich selbst. Im Spiel gegen Bühl geht es zwar heute nicht um Punkte, aber um die Chance im Pokal eine Runde weiter zu kommen.


Gegner kommt mit Rückenwind

Der Gegner aus Bühl kommt wie die VSG mit einem Sieg im Rücken nach Coburg. Die Mannschaft von Trainer Ruben Wolochin belegt derzeit Rang 7 in der Bundesligatabelle und ist somit der direkte Tabellennachbar der "Grünen".
In der letzten Saison konnten die Vestestädter in beiden Spielen gegen die Badener spielerisch überzeugen, schafften es allerdings nicht einen Sieg zu landen. In diesem Jahr soll es endlich anders werden und Bühl soll mit eisernem Willen in die Knie gezwungen werden.
Das VSG-Team, das nach Siegen gegen Königswusterhausen und Mitteldeutschland mit viel Selbstvertrauen gesegnet ist, zählt dabei auf die Unterstützung der Fans in der Arena.
Die jungen VSGler können nach dem gelungenen Saisonstart frei aufspielen und sich für den Schlager gegen den Tabellenzweiten SVG Lüneburg (Samstag, 19.30 Uhr, HUK-Coburg Arena) in Fahrt bringen. Ein Sieg gegen den Favoriten aus Bühl ist in der derzeitigen Verfassung auf jeden Fall möglich.


Das sagt der Trainer

Trainer Itamar Stein: "Ein Pokalspiel ist immer eine "Do-or-Die-Situation. Bühl hat eine starke Mannschaft und hat zuletzt gegen Rottenburg gezeigt, dass sie auch Rückstände schnell wegstecken und zurück ins Spiel kommen können. Mein Team ist zurzeit sehr gut drauf und wir haben keine Verletzungssorgen. Ich denke, das wir gegen Bühl zwar in der Außenseiterrolle sind, aber eine Chance auf ein Weiterkommen ist immer da."


Das sagt der Manager

Teammanager Michael Dehler: "Wir haben in dieser englischen Woche zwei Heimspiele, eventuell ist das ein kleiner Vorteil, denn im Gegensatz zu den anderen Teams in der Liga müssen wir keine Reisestrapazen auf uns nehmen und können uns voll auf die Spiele konzentrieren." ad

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