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Zeil am Main

Zeil ergänzt Römerstadt-Dokumentation

Zeil — Die Dokumentation der Stadt Zeil zur Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg, besonders zum Schicksal der Römerstädter, ist um eine neue Tafel erweitert worden. Sie stellt di...
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Bei der Übergabe, von links: Thomas Stadelmann, Karlheinz Schübert, Christoph Winkler  Foto: privat
Bei der Übergabe, von links: Thomas Stadelmann, Karlheinz Schübert, Christoph Winkler Foto: privat
Zeil — Die Dokumentation der Stadt Zeil zur Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg, besonders zum Schicksal der Römerstädter, ist um eine neue Tafel erweitert worden. Sie stellt die im September 2014 geschlossene Partnerschaft der Stadt Zeil mit der Stadt Römerstadt, heute Rymarov, dar. Die Dokumentation befindet sich im Zentrum "Zeiler Hexenturm". Bei der Übergabe der Tafel waren dabei: der Zeiler Bürgermeister Thomas Stadelmann, Karlheinz Schübert, der Orts- und Kreisvorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft, und der Zeiler Altbürgermeister Christoph Winkler.
Mit der neuen Tafel schließt sich in der Dokumentation der Kreis, wie Winkler unserer Zeitung schildert: von der Vertreibung der Römerstädter am Ende des Zweiten Weltkrieges aus der Heimat, zur Aufnahme der Heimatvertriebenen in Deutschland und Zeil, zur Wiederentstehung der Römerstädter Wallfahrt zum Zeiler Käppele im Jahr 1948, zur Patenschaft der Stadt Zeil mit den Heimatvertriebenen aus dem Heimatkreis Römerstadt im Jahr 1972, zur Verbindungsaufnahme nach Rymarov am Ende des Kalten Krieges 1990 und den gegenseitigen Besuchen, zur Eröffnung der Dokumentation "Treffpunkt Heimat" 2011 bis nun zu der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages.
Ziel der Partnerschaft ist, wie es in der Urkunde ausgedrückt ist: das gute partnerschaftliche Verhältnis fortzusetzen und zu pflegen und die gemeinsame Geschichte offen und objektiv auch unter Beteiligung der ehemaligen Bürger der Stadt Rymarov aufzuarbeiten. Damit ist auch die Beschilderung der Dokumentation abgeschlossen, wenn es auch weiterhin noch viel Arbeit gibt, um die erhaltenen Dokumente und Schaustücke zu archivieren oder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. red


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