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Geroda

Zaun an der Thulba soll Aussehen beibehalten

von unserer Mitarbeiterin Gabriele Sell Geroda — Der Beschluss war einstimmig: Die Zaunanlage an der Thulba im Bereich des Bürgerhauses in Geroda soll weiterhin so aussehen wie bis...
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von unserer Mitarbeiterin Gabriele Sell

Geroda — Der Beschluss war einstimmig: Die Zaunanlage an der Thulba im Bereich des Bürgerhauses in Geroda soll weiterhin so aussehen wie bisher. Angebracht werden sollen wieder drei Querbalken mit einer Stärke von 11,5 mal 11,5 Zentimetern. Bürgermeister Alexander Schneider (UWG) hatte in der Marktgemeinderatssitzung am Mittwoch verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, wie der Zaun entlang des Baches, der einer Renovierung bedarf, gestaltet werden könnte: Holz und Holz mit Drahtseilen in verschiedenen Variationen.


Materialmix kritisiert

"Materialmix ist manchmal schön", kommentierte 2. Bürgermeister Steffen Schneider (PWG) die Vorschläge. Es passe aber seiner Meinung nach dort nicht so gut hin. Auch Gemeinderat Hans Roth (FWG) wünschte keine unterschiedlichen Materialen. Für die verzinkten, pulverisierten Pfosten und Querbalken hatte Bürgermeister Alexander Schneider wohl schon Preise eingeholt. Doch sollen diese zunächst noch mit weiteren Angeboten verglichen und der günstigste Anbieter beauftragt werden, hieß es im Beschluss.


Bäume professionell schneiden

Thilo Schneider (UWG) brachte in der Sitzung Beschwerden von Bürgern zu Sprache. "Es gefällt den Leuten nicht, dass so viel Laub auf den Gräbern liegt." Sie fragten nach Möglichkeiten, auf dem Geröder Gottesacker etwas zu ändern. Grundsätzlich war das Gremium der Meinung des Bürgermeisters, dass "auf dem Friedhof etwas Leben" in Form von beispielsweise Bäumen sein sollte. In den vier Wochen, in denen das Laub fällt, müsse man es eben wegmachen, hieß es. Die Bäume würden derzeit zudem professionell geschnitten werden, so dass im nächsten Jahr nicht mehr so viel Laub auf die Gräber fallen wird.
Weiter beanstandete Fred Hilsdorf (FWG) ein Loch im Gehweg am Platzer Berg, das von der Straßenbaukolonne im Rahmen der Ausbesserungsarbeiten in der Marktgemeinde wohl vergessen worden war. Bürgermeister Schneider wird die Firma noch einmal erinnern, sollte es in der nächsten Woche noch nicht erledigt sein.


Niedrigere Bordsteine

Der neue Parkplatz in Platz werde sehr gut angenommen, jedoch werde kritisiert, dass der Bordstein zu hoch sei, sagte Hans Roth. Die Bordsteine sollen laut Bürgermeister Schneider im Frühjahr durch niedrigere ersetzt werden. Weiter informierte Schneider das Gremium, dass die neuen Straßennamenschilder für Geroda und Platz am Mittwoch eingetroffen seien und auch gleich angebracht wurden. Der Bund hat mit dem Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) ein Sondervermögen in Höhe von 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Das Geld soll finanzschwachen Gemeinden für Investitionen zugutekommen. Die in Bayern zur Verfügung stehenden Mittel (289,24 Millionen Euro) sollen laut Ministerratsbeschluss für Maßnahmen der energetischen Sanierung kommunaler Gebäude und Einrichtungen sowie Maßnahmen des Barriereabbaus und des Städtebaus verwendet werden.


Keine Förderung

Wie Kämmerer Lothar Ziegler in der Sitzung informierte, erfüllt die Gemeinde Geroda keine der Kriterien, die für eine Antragstellung vorausgesetzt werden. Schneider fasste zusammen: "Wir sind nicht antragsberechtigt, weil unsere Finanzausstattung nach deren Kriterien zu gut ist."


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