Laden...
Wonfurt

Wonfurt billigt Holz-Nasslager

Wirtschaft  Der gemeindliche Bauausschuss befürwortete das Vorhaben eines Sägewerks, das zeitlich befristet wird. In den weiteren Punkten ging es um eine bessere Begehbarkeit von Straßen und um die Gärten in der Lehmgrube.
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Firma Sägewerk Reitz kann heuer für eine gewisse Zeit eine weitere Fläche als Nasslagerplatz für Rundholz nutzen (im Vordergrund). Diese Fläche soll später wieder aufgegeben werden und das Holz an der Stelle gelagert werden, wo heute das Zelt (hinten) steht.  Foto: Ulrike Langer
Die Firma Sägewerk Reitz kann heuer für eine gewisse Zeit eine weitere Fläche als Nasslagerplatz für Rundholz nutzen (im Vordergrund). Diese Fläche soll später wieder aufgegeben werden und das Holz an der Stelle gelagert werden, wo heute das Zelt (hinten) steht. Foto: Ulrike Langer
von unserer Mitarbeiterin Ulrike Langer

Wonfurt — Ein umfangreiches Programm hatte sich der Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde Wonfurt vorgenommen. Bevor jedoch einzelne Bauanträge behandelt wurden, besichtigten die Gemeinderäte mit Bürgermeister Holger Baunacher verschiedene Orte in Wonfurt und Steinsfeld.
Im Gewerbegebiet Wonfurt berichtete Baunacher, dass die Sägewerk Reitz GmbH nur in diesem Jahr eine weitere Fläche als Nasslagerplatz für Rundholz nutzen möchte. Damit zeigte sich der Ausschuss einverstanden. Denn diese Fläche soll später wieder aufgegeben werden und das Holz an der Stelle gelagert werden, wo heute das Zelt steht. Baunacher erklärte weiter, dass die Firma ausschließlich Buchenholz verarbeite und das Holz wässern müsse. Bisher habe sie Wasser aus einem Brunnen entnommen, das stark eisenhaltig sei. Mit dem Wasserwirtschaftsamt sei abgesprochen worden, dass sie künftig Mainwasser verwenden könne. Zu den Veränderungen werde die Firma in Kürze einen entsprechenden Antrag einreichen.
Der Ausschuss besichtigte auch das Beckengässchen und das Melchiorgässchen in Wonfurt, weil sich die Bürger eine bessere Begehbarkeit, auch mit dem Rollator, gewünscht haben. Da jedoch das Geld knapp ist, werden hier höchstens kleinere Ausbesserungsarbeiten ausgeführt, wurde im Bauausschuss vereinbart.
Im Fußweg vom Fuchshof zur Hofäckerstraße in Wonfurt hingegen soll der Bauhof einen Teil des Weges besser begehbar machen und den Zaun ausbessern. Für eine Beleuchtung mit Solarleuchten sollen Angebote eingeholt werden. Ob das schlecht begehbare Pflaster im Fuchshof wie in Haßfurt vor der Stadthalle zum Teil durch Platten ersetzt werden kann, will der Bürgermeister abklären.
Baunacher teilte mit, dass die Pächter der Gärten an der Lehmgrube in Wonfurt wegen einer Neugestaltung der Anlage angeschrieben worden seien, jedoch nicht alle hätten geantwortet. Daher sei eine komplette Neugestaltung vorerst nicht möglich. Der Dritte Bürgermeister Rudolf Weidenbacher schlug vor, die Pachtverträge für die vorderen Grundstücke auf der südlichen Seite der Lehmgrube zu kündigen und zu räumen. Dem stimmte der Ausschuss zu. Baunacher ergänzte, dass es zwar Bestandsschutz für die bereits erstellten Hütten gebe, aber keine neuen Hütten errichtet werden dürften.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren