Gemünda

Wolfgang Heyder kam zur Ehrung nach Gemünda

Amateur- und Breitensport - diesem hat sich der TSV Gemünda mit seinen rund 230 Mitgliedern und fünf Sparten seit seiner Gründung 1925 verschrieben. Seit ei...
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Der TSV Gemünda ehrte treue und verdiente Mitglieder (von links): Pascal Kellner, Ehrengast Wolfgang Heyder, Helmut Waltes, Vorsitzender Carsten Höllein, Dominik Franz, Tobias Schorn, Hannelore Wagner, Konstantin Großkreuz, Philipp Großkreuz, Julian Großkreuz und Kassierer André Wöhner.  Foto: privat
Der TSV Gemünda ehrte treue und verdiente Mitglieder (von links): Pascal Kellner, Ehrengast Wolfgang Heyder, Helmut Waltes, Vorsitzender Carsten Höllein, Dominik Franz, Tobias Schorn, Hannelore Wagner, Konstantin Großkreuz, Philipp Großkreuz, Julian Großkreuz und Kassierer André Wöhner. Foto: privat
Amateur- und Breitensport - diesem hat sich der TSV Gemünda mit seinen rund 230 Mitgliedern und fünf Sparten seit seiner Gründung 1925 verschrieben. Seit einigen Jahren lädt der Verein bekannte Persönlichkeiten aus der Region ein, die einen Einblick in andere Sportarten oder den Leistungssport geben. Dieses Mal war es dem Vorsitzenden Carsten Höllein gelungen, Wolfgang Heyder, den Ex-Manager der Brose Baskets und des HSC 2000 Coburg, für einen Vortrag zu gewinnen.


Wie Heyder die Lage sieht

Der Pödelsdorfer machte dabei deutlich, welche Elemente er als zentral ansieht, um im Profisport, vor allem im Basketball, aber auch in unteren Ligen, erfolgreich zu sein. Mit Anekdoten würzte der erfahrene Kenner der Sportszene seine Ausführungen. Bei der Auswahl von Trainern und Spielern müssten die Verantwortlichen ein Konzept verfolgen, beide Gruppen müssten zur Philosophie des Vereins passen. Interessiert lauschte das Publikum im vollbesetzten Sportheim der Rede des Managers, der heute in Eltmann und Gotha tätig ist. Anschließend beantwortete Wolfgang Heyder Fragen.
Der Bayerische Landessportverband (BLSV) hatte hohe Auszeichnungen für verdiente Vorstandsmitglieder zu vergeben. Seit 25 Jahren arbeitet Carsten Höllein im Vorstand des TSV Gemünda mit: von 1991 bis 1998 als Schriftführer, 1999 bis 2001 als stellvertretender Vorsitzender und seit 2001 steht er an der Spitze des Vereins in dem Seßlacher Stadtteil. Unter seine Ägide fiel der Kreisliga-Aufstieg der TSV-Kicker, aber auch die Entscheidung 2012, die Fußballabteilung auszugliedern und mit dem Nachbarverein VfB Autenhausen den TSVfB Krecktal aus der Taufe zu heben. Auch initiierte er die Gründung einer Tischtennisabteilung im Verein. Der BLSV würdigte sein Wirken mit der Verdienstnadel in Gold und einer Urkunde für die 25-jährige Tätigkeit.


Ein Urgestein

Seit 35 Jahren wirkt Helmut Waltes an unterschiedlicher Stelle beim TSV Gemünda. Das Vereinsurgestein kümmert sich bis heute um den Wirtschaftsbetrieb beim TSV, ist zuständig für den Einkauf und die Veranstaltungstermine im Sportheim. In früheren Jahren oblagen ihm bereits die Spielleitung oder Aufgaben im Vergnügungsausschuss. Ohne die vielen Arbeiten von Helmut Waltes, die "keiner sieht", wäre das Vereinsleben nicht aufrechtzuerhalten. Der BLSV bedankte sich bei Helmut Waltes für sein Engagement mit der Verdienstnadel in Gold mit großem Kranz und Urkunde für 35 Jahre Tätigkeit in verantwortlicher Position beim TSV.


Treue Mitglieder

Der TSV Gemünda ehrte folgende Mitglieder für ihre Treue: Dominik Franz, Tobias Schorn, Pascal Kellner, Nadine Schneider, Philipp, Konstantin und Julian Großkreuz (alle 25 Jahre), Hannelore Wagner (50 Jahre) sowie Werner Baier und Helga Resch (beide 60 Jahre). Vorsitzender Carsten Höllein hob die Verbundenheit der TSVler zu ihrem Verein hervor. Alle hätten sich in den langen Jahren eingebracht, mit angepackt und geholfen. cahö
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