Ebern

Wissenschaftler stellt Judenfriedhof vor

"In seiner idyllischen Abgeschiedenheit weithin unbeachtet, ist der Friedhof zu Ebern eines der bedeutendsten Zeugnisse einer jüdischen Vergangenheit im län...
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"In seiner idyllischen Abgeschiedenheit weithin unbeachtet, ist der Friedhof zu Ebern eines der bedeutendsten Zeugnisse einer jüdischen Vergangenheit im ländlichen Franken", schreibt Professor Stefan Rohrbacher von der Universität Düsseldorf im Heft 19 der Eberner Heimatblätter zur Ausstellung "Steine auf dem Paradies - der jüdische Friedhof zu Ebern". Sie ist in der xaver-mayr-galerie Ebern noch bis zum 11. September sonntags von 14 bis 17 Uhr und dienstags von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Im Rahmen dieses Projekts des Bürgervereins hält Rohrbacher am Sonntag, 7. August, um 18 Uhr einen Vortrag mit Lichtbildern in den Räumen der Galerie am Fuß des Stadtbergs und führt am Montag, 8. August, um 10 Uhr über den jüdischen Friedhof. "Den Besuchern wird in beiden Veranstaltungen die Heimatgeschichte im Eberner Raum unter einem besonderen Aspekt auf angenehme Weise nahegebracht werden", verspricht Hansfried Nickel vom Träger- und Förderverein Synagoge Memmelsdorf, der die Veranstaltung mit dem Bürgerverein Ebern organisiert, in der Ankündigung. Foto: privat

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