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Wirsberg

Wirsberger Freibäder - früher und heute

von unserem Mitarbeiter KLaus-Peter Wulf Wirsberg — Unter dem Thema "Unsere Geschichte lebt" bietet die Marktgemeinde Wirsberg den Bürgern und Gästen an vielen Stellen im staatlich...
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Gemeinsam präsentieren (von links) Raimund Schramm von der Gästeinformation Wirsberg, Bauhofleiter Helmut Goller, Bürgermeister Hermann Anselstetter und Bauhofmitarbeiter Karl Moritz die neue Informationstafel "Wirsberger Freibäder - früher und heute", die ihren Platz am Musikpavillon im Schorgasttal hat. Foto: Klaus-Peter Wulf
Gemeinsam präsentieren (von links) Raimund Schramm von der Gästeinformation Wirsberg, Bauhofleiter Helmut Goller, Bürgermeister Hermann Anselstetter und Bauhofmitarbeiter Karl Moritz die neue Informationstafel "Wirsberger Freibäder - früher und heute", die ihren Platz am Musikpavillon im Schorgasttal hat. Foto: Klaus-Peter Wulf
von unserem Mitarbeiter KLaus-Peter Wulf

Wirsberg — Unter dem Thema "Unsere Geschichte lebt" bietet die Marktgemeinde Wirsberg den Bürgern und Gästen an vielen Stellen im staatlich anerkannten Luftkurort und seiner Umgebung zu den Sehenswürdigkeiten Informationen aus früheren Zeiten.

30 Jahre Sommerbad

Jetzt brachten anlässlich des Jubiläums "30 Jahre Sommerbad" die Bauhofmitarbeiter Helmut Goller und Karl Moritz eine weitere Infotafel über die "Wirsberger Freibäder - früher und heute" am Musik-Pavillon im Schorgasttal an. "Der Markt Wirsberg hat bisher alle 30 Jahre ein Freibad gebaut. Diese Informationstafel zeigt die Historie vom Flussbad von 1924, über das Waldschwimmbad von 1955 bis zum heutigen beliebten Sommerbad auf, das 1985 entstand", sagte Bürgermeister Hermann Anselstetter. Auch diese Infotafel ist wieder eine Eigenproduktion der Verwaltung.
Als Ideengeber für das erste Wirsberger Freibad von 1924 gelten die beiden Hotelbesitzer Hans Werner (Posthotel) und Hans Kießling (Hubertushof). Sie legten der Marktgemeinde 1922 erste Pläne zum Bau eines Naturbades im Schorgasttal vor. Auf diese Anregung hin entschloss sich der Gemeinderat 1924 zum Bau eines Flussbades im Schorgastbach.
Die Arbeiten wurden dem örtlichen Bauunternehmer Fritz Weinlein übertragen. Es fielen Baukosten von 2527,58 Goldmark an. Der Urlaubsort Wirsberg hatte im Forellenbach nach dem Spielplatz im Schorgasttal sein erstes Freibad, umrahmt vor einer herrlichen Naturkulisse.
In einer denkwürdigen Sitzung im März 1954 sprach sich der Marktgemeinderat auf Anregung eines Gästestammtisches für den Bau eines Freibades im Schorgasttal aus. Das Waldschwimmbad am heutigen Sommerbad wurde 1955 eröffnet und galt als das modernste Freibad Oberfrankens.

Attraktion: Liegeterrassen

Zu den besonderen Attraktionen zählten die Liegeterrassen am Hang, die Rutsche am Nichtschwimmerbecken, das 50-Meter-Sportbecken und der Sprungturm mit Drei- und Fünf-Meter-Plattformen. Die Becken waren nicht beheizt und das Badewasser stammte viele Jahre lang aus dem Schorgastbach. Erst später wurde das Bad an die Kulmbacher Wasserleitung angeschlossen. Die Baukosten betrugen rund 284000 D-Mark.
Undichte Badebecken führten 1980 dazu, dass sich der Marktgemeinderat mit Planungen für ein neues Freibad befassen musste. Als Sieger dieser Überlegungen ging das Konzept für ein beheiztes Freibad mit Schwimmer-, Nichtschwimmer- und Kinderplanschbecken hervor. Als besondere Attraktion wurde die 117 Metern längste Wasserrutsche Nordbayerns gebaut. Die Baukosten beliefen sich auf 3,98 Millionen D-Mark. Seit der Einweihung 1985 ist das Sommerbad sehr beliebt.
Mit Unterstützung der DLRG-Ortsgruppe Wirsberg gibt es am 2. August ein Jubiläumsprogramm. Ab 11 Uhr werden auf der Liegewiese unter anderem ein Hochwasserboot der DLRG-Ortsgruppen Burgkunstadt, Weißenstadt, Münchberg und Bad Staffelstein vorgestellt. Die DLRG Münchberg präsentiert ab 13 Uhr Tauchvorführungen und bietet Schnuppertauchen an. Für die Kleinen gibt es das Spielmobil des Landkreises Kulmbach. Als Attraktion konnte der Markt Wirsberg die Synchronschwimmgruppe "Donaunixen" aus Neuburg/Donau gewinnen. Gegen 14 und 15.30 Uhr werden die jungen Damen im Schwimmerbecken eine künstlerisch-choreografische Kür präsentieren. Die "Donaunixen" waren mehrfach Deutsche Meister.
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