Fesselsdorf

"Wir verzichten gerne auf den Lotto-6er"

Zum Artikel "Auf dem Jura wächst Widerstand" ging uns folgende Lesermeinung zu: Herr Bürgermeister, gerne verzichten wir auf den Lotto-6er von 25 Millionen,...
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Zum Artikel "Auf dem Jura wächst Widerstand" ging uns folgende Lesermeinung zu:

Herr Bürgermeister, gerne verzichten wir auf den Lotto-6er von 25 Millionen, da wir ja nur im Randbereich wohnen und keinen Neid wecken wollen. Wir haben ja schon so viele Geschenke bekommen, die unsere Lebensqualität deutlich verbessert haben. Windkraftanlagen, Biogas, die Autobahn nebenan, sowie die nicht zu übersehenden Photovoltaikflächen, welche uns den Ausblick in die freie Natur richtig versüßen. Unser Vorschlag: Den Lotto-6er doch direkt nach Weismain holen. Dort gibt es noch genügend Flächen (Niestner Straße) so kurz vor dem Bärental oder die freien Stücke in Richtung Altenkunstadt. Die Einwohner von Weismain wären bestimmt begeistert, das wäre mal ein echtes Highlight und würde für Furore sorgen. Ihnen und Ihren Stadträten wird ein Denkmal gesetzt, nur die beiden Stadträtinnen der GUB kriegen keines, die wollten ja nicht mitmachen.
Die 20 Fußballfelder umfassende kleine Gewächshausanlage könnte sich zum Tourismusmagneten entwickeln. Die 8 m hohen und architektonisch bemerkenswerten Glasbauten lassen sich mit Sicherheit gut unterbringen und bieten einen nie da gewesenen optischen Reiz, der sich gut in das Stadtbild einfügt.
Notfalls müssten Sie noch 6 Hektar Wald abholzen. Dies käme wiederum den Weismainern zugute, denn Brennholz wird für den anstehenden Winter ja sowieso gebraucht. In den entstehenden Wohnblöcken können Sie ebenfalls problemlos und kostengünstig die anerkannten Asylbewerber unterbringen. Diese hätten einen kurzen Weg zur Arbeit, und den Shuttle-Bus auf den Jura könnten Sie gleich mit einsparen. Die zur Erntezeit nahezu 200 rumänischen Arbeitnehmer werden sich gut anpassen und die Wirtschaftskraft Weismains enorm stärken. Einzelne von ihnen sollen im Auftrag Ausschau auf rentable Einbruchsobjekte halten, aber das ist nur dummes Geschwätz aus dem Fernsehen. Beim Einsatz der Millionen (genmanipulierten) Hummeln darauf achten, dass keine in die Natur ausreißt, das ist nicht ohne, aber da könnten Sie ja den "Rentnertrupp" darum bitten, regelmäßig Streife zu laufen.Und sollten nach 20 Jahren immer noch keine Steuern sprudeln, seien Sie unbesorgt. Bis dahin sind Sie kein Bürgermeister mehr und der nächste Scheck aus München kommt bestimmt. Nix für ungut, wir denken an unsere Mitmenschen.

Hans-Jürgen Brietzke
Weismain
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