Hallerndorf

"Wir haben die beiden besten Bewerberinnen ausgewählt"

Seit dem 1. September arbeitet Kathrin Goller aus Hallerndorf als Kinderpflegerin im Kinderhaus Pautzfeld, ab 1. Oktober wird Bettina Kemmerling als neue Ki...
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Seit dem 1. September arbeitet Kathrin Goller aus Hallerndorf als Kinderpflegerin im Kinderhaus Pautzfeld, ab 1. Oktober wird Bettina Kemmerling als neue Kinderpflegerin im Kindergarten St. Margareta Willersdorf tätig sein.
Darüber informierte Bürgermeister Torsten Gunselmann (FWG) die Gemeinderäte. Er stellte die beiden neuen Mitarbeiterinnen auch gleich vor. Während Goller ihre Ausbildung in Pautzfeld absolviert hat und diese im Juli dieses Jahres mit sehr guten Noten beenden konnte, war Kemmerling bisher im Dechsendorfer Kinderhaus beschäftigt: "Wir haben die beiden besten Bewerberinnen ausgewählt", konstatierte Gunselmann.


Feldgeschworener vereidigt

Nachdem Josef Dellermann aus Pautzfeld bei der Vereidigung der Feldgeschworenen während der vergangenen Gemeinderatssitzung verhindert war, holte Torsten Gunselmann als Bürgermeister dessen Vereidigung nach.
Alle Gemeinderäte erhoben sich, als Dellermann schwor, das Siebenergeheimnis zu wahren und als ehrenamtlicher Feldgeschworener künftig tätig zu sein.
Die beiden zu dieser Sitzung vorgelegten Bauanträge machen von der Genehmigungsfreistellung Gebrauch, so dass der Gemeinderat hiervon nur Kenntnis nehmen muss.
Wird eine Gemeinde wie Hallerndorf unternehmerisch tätig, unterliegt sie künftig wie andere Unternehmen auch der Umsatzsteuerpflicht. Ab dem 1. Januar 2017 sollen für bestimmte Leistungen Umsatzsteuer erhoben und abgeführt werden , so will es das Finanzamt. Hallerndorfs Kämmerer Christian Schmidt informierte die Gemeinderäte darüber und erklärte ihnen, dass das Finanzamt auf Antrag Aufschub gewähre, und zwar bis spätestens zum 31. Dezember 2020. Wenn das Standesamt für die Ausstellung eines Familienstammbuches bisher eine Gebühr von 25 Euro erhebe, kämen künftig 19 Prozent Umsatzsteuer dazu.
"Bisher ist allerdings noch nicht klar, welche Bereiche der Umsatzsteuerpflicht unterliegen", wies Schmidt auf den Umstand hin, dass die Gesetzesänderung überraschend schnell gekommen sei. Er bat die Gemeinderäte deshalb, von der Übergangslösung Gebrauch zu machen. Wenn die Gemeinde künftig umsatzsteuerpflichtig ist, dann sei sie doch auch berechtigt, diese als Vorsteuer abzuziehen, erkundigte sich Gunselmann beim Kämmerer. Der Bürgermeister wollte wissen, wie sich diese Umsatzsteuererstattungen auf die geplanten Investitionen, wie Schulsanierung und Tiefbaumaßnahmen, auswirken könnte.
Ob mit der Umsatzsteuerpflicht die Gebühren der Kindergärten steigen, erkundigte sich Gemeinderat Robert Linz (WG Trailsdorf). Die Hallern-dorfer Gemeinderäte beschlossen einstimmig, dass die Gemeinde von der Übergangsregelung profitieren und das Optionsrecht gegenüber dem Finanzamt in Anspruch nehmen solle.

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