Ködnitz

Willi Kolb will Debatte fortsetzen

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Willi Kolb
Willi Kolb
Ködnitz/Himmelkron — Die Entschuldigung, die der Himmelkroner Bürgermeister Gerhard Schneider (CSU) vom Ködnitzer Gemeinderat Willi Kolb (SPD) hinsichtlich der Debatte um einen besseren Hochwasserschutz in Himmelkron eingefordert hat, lehnt Kolb entschieden ab. Das betont er in seiner Stellungnahme auf die Anschuldigungen Schneiders.
Kolb moniert, dass dem Petitionsausschuss des Bayerischen Landtags bei seiner Entscheidungsfindung ganz offensichtlich bestimmte Informationen vorenthalten wurden. So hätten bereits 2006 insgesamt 21 Himmelkroner Bürger einen Antrag an die Gemeinde Himmelkron gerichtet, baldmöglichst Maßnahmen zu ergreifen, dass sich bei Hochwasserereignissen das Wasser wieder in den Flussauen des Weißen Main ausbreiten kann. "Von dem Antrag hat Bürgermeister Schneider beim Ortstermin im Juni in Himmelkron aber keinen Ton gesagt", zeigte sich Kolb enttäuscht vom Verhalten des Himmelkroner Gemeindeoberhaupts.
Des Weiteren habe im Nachgang zu dem Antrag der Bürger im November 2006 ein "Runder Tisch" zur Hochwassersituation in Himmelkron stattgefunden, und zwar unter anderem mit Vertretern der Gemeinde, des Landratsamts, des Wasserwirtschaftsamts, des Fördervereins Lindenallee und mit betroffenen Anwohnern. Der Vertreter des Wasserwirtschaftsamts habe damals betont, dass ein Flächenabtrag ein Baustein zur Verbesserung der Hochwassersituation für die Anlieger wäre. Dieser entfalte jedoch für die Anwesen unmittelbar unterhalb der Staatsstraßenbrücke nur dann Wirksamkeit, wenn dies gemeinsam mit einer Entschärfung des "Nadelöhrs" (Querdamm und Abfahrt) durch eine entsprechende Aufweitung des Gewässers erfolge.
Willi Kolb dazu: "Die Aussagen des Wasserwirtschaftsamts entsprechen exakt meinen Forderungen für einen besseren Hochwasserschutz. Es bleibt dahingestellt, wer sich hier bei wem entschuldigen sollte." red
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