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Himmelkron

Wildschweine sind Problem

Himmelkron — Die Wildschweinstrecke in Oberfranken hat sich im Jagdjahr 2013/2014 trotz des schneearmen Winters um 752 Stück auf 9906 erhöht. Bayernweit war eine Steigerung von 65 ...
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Himmelkron — Die Wildschweinstrecke in Oberfranken hat sich im Jagdjahr 2013/2014 trotz des schneearmen Winters um 752 Stück auf 9906 erhöht. Bayernweit war eine Steigerung von 65 718 auf 68 679 Tiere zu verzeichnen. Große Probleme bereiten die Schwarzkittel inzwischen durch Wühlschäden im Grünland, die nicht so einfach zu beheben sind wie auf Ackerflächen.
Beim Treffen der Arbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften (Arge Jagd) im Regierungsbezirk Oberfranken mit den Kreisgruppen-Vorsitzenden des bayerischen Jagdverbands im Landgasthof Opel in Himmelkron waren sich die beiden Präsidenten Hartmut Wunderatsch und Hermann Greif einig, dass man noch enger zusammen arbeiten und die Ergebnisse aus dem Schwarzwildprojekt und den daraus gewonnenen Erkenntnissen jetzt in allen Landkreisen und Hegegemeinschaften umsetzen müsse.
Wunderatsch erläuterte die Schwarzwild-Strategie des bayerischen Jagdverbands und betonte, dass die oberfränkischen Mitglieder die Verwendung moderner technischer Hilfsmittel, wie künstliche Lichtquellen oder Nachtzielgeräte in besonderen Schadenssituationen über Ausnahmegenehmigungen und unter Beibehaltung der gültigen Gesetzeslage weiterhin unterstützen werden. Die Ausnahmeregelung müsse von der Politik bereitgestellt werden. Dieser Beschluss sei einstimmig im BJV-Präsidium gefallen, nun gehe es an dessen Umsetzung.

"Auch Drohnen testen"

Wunderatsch propagierte auch Hilfsmittel wie Drohnen, die getestet werden sollten. Diese Flugobjekte seien mit Infrarot-/Wärmebildtechnik ausgestattet, die zum Aufspüren von Schwarzwild in großen Raps- oder Maisfeldern eingesetzt werden könnten. Die revierübergreifende Bewegungsjagd funktioniere in Oberfranken weitgehend gut, insbesondere in den Gebieten Kulmbach, Bayreuth und Pegnitz.
Da sich die afrikanische Schweinepest von Lettland über Litauen und Polen weiter nach Westen ausbreite, bestehe die große Gefahr, dass diese Krankheit auch nach Deutschland gelangt, berichtete BBV-Jagdsachbearbeiter Dieter Heberlein. In den betroffenen Ländern seien sowohl Wildschweine als auch Hausschweine mit dem Erreger aufgefunden worden, so Heberlein zu der Gefahr, dass die Schweinepest auch in oberfränkischd Mastbetriebe eingeschleppt wird. red
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