Weidhausen bei Coburg
Frauen-Handball-Landesliga 

Wie befreit gespielt

Die HG Kunstadt/Weidhausen fegte die SG Regensburg mit 30:13 aus der Halle.
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Zum Zungeschnalzen war der klare 30:13 (14:8)-Heimerfolg der Damen der SG Kunstadt/Weidhausen gegen die SG Regensburg, bei dem auch Marion Held viel Überblick und Zug zum Tor bewies. Foto: Matthias Schneider
Zum Zungeschnalzen war der klare 30:13 (14:8)-Heimerfolg der Damen der SG Kunstadt/Weidhausen gegen die SG Regensburg, bei dem auch Marion Held viel Überblick und Zug zum Tor bewies. Foto: Matthias Schneider
Ein echter Befreiungsschlag gelang den Landesliga-Damen der SG Kunstadt/Weidhausen mit dem klaren 30:13 (14:8)-Heimerfolg gegen die SG Regensburg. Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie waren die Oberpfälzerinnen der genau richtige Gegner für die heimischen Handballerinnen, die mit Kerstin Pittereich im Tor einmal die überragende Akteurin auf dem Feld stellten.
SG Kunstadt/Weidhausen - SG Regensburg 30:13 (14:8): Den ohnehin dezimiert angetretenen Damen aus der Oberpfalz war vor allem in der zweiten Halbzeit anzumerkenn, wie sie zunehmend an der Torhüterin der Gastgeberinnen verzweifelten. Selbst klarste Torchancen entschärfte Pitterich mit ihren enorm schnellen Reaktionen auf der Linie und ließ zwischen der 31. und 49. Minute gerade einmal einen Treffer zu, was die Partie natürlich endgültig entschied. Doch auch zuvor präsentierte sich die Prediger-Truppe deutlich zielstrebiger als noch in den drei vorherigen Partien. Zwar musste man den Schock des frühen 0:3-Rückstands nach gerade einmal 150 Sekunden verdauen, aber drei Treffer von Mira Olk ebneten den Weg zur 5:3-Führung (9.). Überhaupt zeigte sich die heimische SG im Angriff entschlossener und flexibler als in den Vorwochen. Besonders die Rückraumzange mit Steffi Hergenröder und Fabienne Seufert präsentierte sich sehr treffsicher, was schließlich zum klaren 14:8-Pausenstand führte.
In den zweiten 30 Minuten brauchten die Gastgeberinnen zwar erneut ein wenig Anlaufzeit, doch spätestens als Kerstin Pitterich ihr Tor vernagelt hatte, spielte Kunstadt/Weidhausen befreit auf und kam nun auch über den Tempogegenstoß zum Torerfolg.
Der Tabellenletzte aus Regensburg kämpfte wacker weiter, hatte aber bei Zwischenständen von 19:9 (41.) und 25:11 (54.) natürlich nicht einmal mehr den Hauch einer Chance.
Erleichtert fielen sich stattdessen die heimischen Handballerinnen nach dem Schlusspfiff in die Arme, denn mit den 6:6 Punkten auf dem Konto kann man beruhigt in die kurze Herbstpause gehen.


Die Statistik

SG Kunstadt/Weidhausen: Dill / K. Pitterich - Hergenröder 11/5, Seufert 7, Olk 4/3, Pühlhorn 3, Bauer Lena 2, Held 1, Röschlein 1, Fiedler 1, Bauer Lisa, Baier, Huber.
SG Regensburg: Singer - Sailer 5, Hauer S. 3/1, Klingl 2, Bach 1, Riedmüller 1, Hauer Ch., Sperl, Stegherr, Deiminger, Jobst, Wallner, Schulz.
SR: Kleinhenz / Wenzke (beide/Nüdlingen). mts

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