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Wenn chronische Wunden nicht heilen wollen

Bad Kissingen — Die Arbeitsgruppe Bad Kissingen der "Initiative chronische Wunde" (ICW) ist zu ihrem konstituierenden Treffen in der Frankenpark-Klinik zusammengekommen. Unter den ...
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Die ICW-Arbeitsgruppe aus den medizinisch-pflegerischen Fachbereichen hat sich konstituiert. Foto: privat
Die ICW-Arbeitsgruppe aus den medizinisch-pflegerischen Fachbereichen hat sich konstituiert. Foto: privat
Bad Kissingen — Die Arbeitsgruppe Bad Kissingen der "Initiative chronische Wunde" (ICW) ist zu ihrem konstituierenden Treffen in der Frankenpark-Klinik zusammengekommen. Unter den 19 Teilnehmern waren drei Hausärzte, zwei Krankenhausärzte und eine Chefärztin der geriatrischen Rehabilitation sowie weitere Fachleute aus Medizin und Pflege und natürlich Wundexperten aus Arztpraxen und Kliniken.
Zuerst tauschte man sich über die Erwartungen an eine solche Arbeitsgruppe aus. Als wichtige Ziele wurden genannt: Austausch über schwierige Patienten und Therapien; interdisziplinäre Vernetzung der regionalen Kräfte; Fallbeispiele und Therapiekonzepte; Input für die eigene Arbeit; unkomplizierte Überleitungsbögen. Auch Datenerfassung und Veröffentlichungen wurden andiskutiert.
Nach der Vorstellung der ICW e.V. durch den Paten berichtete ein Mitglied der ICW-Arbeitsgruppe München über die praktische Umsetzung der Ziele in der Gruppe. Ein weiterer Vortrag stellte kurz das Bayerische Fußnetz vor. Unter anderem werden dort Dokumentationsbögen angeboten, die in einer Cloud-basierten Lösung auch patientenbezogen von verschiedenen Therapeuten fortgeführt werden können. Der nächste Redner stellte das Wundzentrum am Krankenhaus Gerolzhofen vor. In der Diskussion wurde geklärt, wie weiter vorgegangen werden soll. Die Themen Überleitung, Finanzierung und nicht heilende Wunden sollen zuerst aufgegriffen werden. Diese Themen werden in Quartalstreffen bearbeitet. red
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