Kronach

Weltenzirkus auf dem Weg zur Festung

Kronach — Während des internationalen Kunstprojektes "HolzART XVIII" im Juli musste Michael Steigerwald seine Arbeit in Kronach wegen eines Todesfalls in der Familie abbrechen. Er ...
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"Weltenzirkus - Alle leben in einem Boot" heißt diese Holz-Skulptur von Michael Steigerwald.  Foto: privat
"Weltenzirkus - Alle leben in einem Boot" heißt diese Holz-Skulptur von Michael Steigerwald. Foto: privat
Kronach — Während des internationalen Kunstprojektes "HolzART XVIII" im Juli musste Michael Steigerwald seine Arbeit in Kronach wegen eines Todesfalls in der Familie abbrechen. Er hatte zwar seine Skulptur "Gedankengebäude" aus einem 3,5 Meter langen Pappelstamm fertiggestellt, aber die zweite Skulptur damals gerade erst begonnen.
Für seine Skulptur "Gedankengebäude" wurde ihm der fünfte HolzART-Preis, gestiftet von der KMW-Stiftung Marktrodach, zuerkannt.
Nach Absprache mit dem Organisator der "HolzART", Ingo Cesaro, sägte Michael Steigerwald in den letzten Tagen aus wiederum einem 3,5 Meter langen Pappelstamm, die Skulptur "Weltenzirkus - Alle leben in einem Boot". Anfangen bei Weiß Software, wurde die Skulptur im Sägewerk Wich-Schwarz fertiggestellt.
Nun wurde die Skulptur mit Hilfe der Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde Marktrodach am Aufgang zur Festung Rosenberg aufgestellt und ergänzt die Ergebnis-Ausstellung des einzigen internationalen Kunstprojektes im Landkreis Kronach.
Schon während des Aufstellens waren sich zahlreichen die Besucher einig, dass es sich um die Bremer Stadtmusikanten handele, übersahen aber den im Boot stehenden Elefanten, auf dessen Rücken sich die Tiere stapeln. Übrigens kommt der Elefant 2014 in allen Skulpturen Steigerwalds vor, wie er auf Anfrage versicherte. red

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