Sachsendorf

Wehr nimmt neues Fahrzeug in Dienst

Die Segnung des neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs der Feuerwehr Sachsendorf durch Monsignore Bernhard Simon und hohe Ehrungen langjähriger aktiver Feuerwehrl...
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Die Sachsendorfer Feuerwehrleute freuen sich über ihr neues Feuerwehrfahrzeug.  Foto: Thomas Weichert
Die Sachsendorfer Feuerwehrleute freuen sich über ihr neues Feuerwehrfahrzeug. Foto: Thomas Weichert
Die Segnung des neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs der Feuerwehr Sachsendorf durch Monsignore Bernhard Simon und hohe Ehrungen langjähriger aktiver Feuerwehrleute durch Kreisbrandinspektor Armin Meyer sowie Bürgermeister Ludwig Bäuerlein (CSU) standen im Mittelpunkt des 26. Aufseßer Gemeindefeuerwehrtags, den heuer die Feuerwehr Sachsendorf ausrichtete. Die Schirmherrschaft über das Fest hatte Gemeinderat Siegfried Krug inne.
Kommandant Manuel Lindner betonte während seiner Rede, dass der Gemeindefeuerwehrtag dem Zusammenhalt und der Pflege der Kameradschaft der fünf Außseßer Feuerwehren diene. Er freue sich darüber, dass der Wunsch der Feuerwehr Sachsendorf nach einem eigenem Feuerwehrauto nun endlich erfüllt werden konnte. Denn der etwa 40 Jahre alte Tragkraftspritzenanhänger hätte erneuert werden müssen.
Da die Wehr jedoch einen ganz guten Zulauf von Jugendlichen und somit Nachwuchskräften hat, war es wichtig, diese bei der Stange zu halten. "Für unsere Jugend war es ein besonderes Anliegen, auf dem gleichen Stand zu sein wie die anderen Feuerwehren", so der Kommandant, für den die Anschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeugs unabdingbar war. "Denn nichts war schlimmer, als bei einem Alarm vor dem Feuerwehrhaus zu stehen, und kein Traktor war in Sicht, der den Anhänger transportieren kann", sagte Lindner weiter.


Mit 109 PS

Außerdem durfte mit dem alten Anhänger nur 20 Stundenkilometer schnell gefahren werden. Lindner dankte Bürgermeister Bäuerlein und dem Gemeinderat für die Anschaffung des rund 28 000 Euro teuren gebrauchten VW Crafter 35. Das Fahrzeug ist Baujahr 2010, hat 109 PS und 187 300 Kilometer Laufleistung.
Die Wehr selbst übernahm aus der Vereinskasse die Mehrwertsteuer in Höhe von 4328 Euro. Von der Firma Merkel in Thüringen wurde der frühere Transporter einer Nürnberger Bäckerei dann in ein Feuerwehrauto umlackiert und umgebaut sowie die vorhandene Tragkraftspritze eingebaut.
Bürgermeister Bäuerlein hatte dieses Fahrzeug im Internet gefunden. Der große Vorteil dieses Fahrzeugs ist, das es nur 3,5 Tonnen Gesamtgewicht hat und somit mit dem normalen Pkw-Führerschein gefahren werden kann.
Gerätewart Klaus Hartmann und die beiden Maschinisten Matthias Heidenreich und Werner Hartmann passten das Fahrzeug anschließend der vorhandenen Ausrüstung der Wehr an. Für 40-jährige aktive Dienstzeit konnten Meyer und Bäuerlein Konrad Arneth, Clemens Bächmann, Ludwig Eckstein, Georg und Peter Niegel, Edmund Schilling und Alois Schnörer mit dem goldenen Feuerwehrehrenzeichen des Freistaats Bayern auszeichnen. Die gleiche Ehrung in Silber für 25 Jahre Dienstzeit erhielten Christian Bernard, Werner Hartmann und Matthias Heidenreich.
Jugendwart Michael Pickel konnte Karina Pickel, Benedikt Fischer, Jim Haubenreißer und Johannes Schrenker zu ihrem ersten Platz beim Jugendleistungsmarsch der Inspektion II in Waischenfeld gratulieren.

Thomas Weichert

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