Walsdorf

Wehr kann auf ein ruhiges Jahr zurückblicken

Die Freiwillige Feuerwehr Kolmsdorf-Feigendorf gehört mit 23 Mitgliedern nicht zu den größten im Landkreis, stellt aber gleichwohl im Sicherheitskonzept der...
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Jürgen Hümmer (li.) und Michael Endres Foto: Grams
Jürgen Hümmer (li.) und Michael Endres Foto: Grams
Die Freiwillige Feuerwehr Kolmsdorf-Feigendorf gehört mit 23 Mitgliedern nicht zu den größten im Landkreis, stellt aber gleichwohl im Sicherheitskonzept der Gemeinde Walsdorf einen wichtigen und unverzichtbaren Baustein dar. Was die Einsätze im abgelaufenen Jahr 2016 angeht, kann die Wehr auf ein ruhiges Jahr zurückblicken. "Es gab keine", berichtete 1. Kommandant Tommy Hallbauer bei der Jahreshauptversammlung. "Und 2017 bisher nur einen Beinahe-Einsatz. Ein Baum lag quer über der Straße, aber die Mitarbeiter der Gemeinde waren schneller als wir."
Die Anzahl und Inhalte der geschilderten Übungen machte die enge Verzahnung der Wehr mit den Freiwilligen aus Walsdorf und Erlau deutlich. "Die Weichen sind richtig gestellt", befand Kreisbrandrat Bernhard Ziegmann in seinem Grußwort an die Versammlung.
Auch Erster Bürgermeister Heinrich Faatz (CSU) lobte die gute Zusammenarbeit der drei Wehren in seinem Gemeindegebiet.
Für jeweils 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden Hallbauers Stellvertreter, Zweiter Kommandant Michael Endres, sowie Jürgen Hümmer geehrt. Die Ehrenabzeichen sowie die Urkunden wurden durch den Bürgermeister und den Kreisbrandrat übergeben. Franz-Josef Eck, der Erste Vorsitzende des Feuerwehrvereins, sorgte mit einer Statuette des heiligen Florian für das Sahnehäubchen.
Die abschließende Diskussion wurde von zwei Themen dominiert - der Berechnung von Feuerwehreinsätzen und dem Stauen der Aurach, um im Notfall genügend Wasserreserven zu haben. Kreisbrandmeister Albert Tornau stellte fest, dass Brandbekämpfung, Menschenrettung und menschliches Leid von einer Weiterberechnung der Kosten ausdrücklich ausgenommen sind. Das Stauen der Aurach, ein Thema in allen Ortsteilen entlang des Gewässers, soll in Angriff genommen werden.
Dieter Grams
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