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Maßbach

Wege werden ausgebaut

Maßbach — Ein Konzept für das gemeindeübergreifende "Kernwirtschaftswegenetz" der Allianz Schweinfurter Oberland stellte Bürgermeister Matthias Klement (CSU) in der ersten Sitzung ...
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Maßbach — Ein Konzept für das gemeindeübergreifende "Kernwirtschaftswegenetz" der Allianz Schweinfurter Oberland stellte Bürgermeister Matthias Klement (CSU) in der ersten Sitzung des Marktgemeinderates im neuen Jahr vor. Es gehe darum, gewisse Gebiete auf der Gemarkungsfläche durch den Ausbau von Wegen besser erreichbar zu machen. Diese Kernwege sollen geteert sein und eine Breite von 3,50 Meter haben, außerdem links und rechts einen Wassergraben. In das Konzept seien fast nur vorhandene Wege aufgenommen worden, die ausgebaut werden müssten. Der große Vorteil für die Marktgemeinde sei, dass es für diesen Ausbau bis zu 60 Prozent Zuschüsse gibt. Trotzdem meint Klement: "Nur ein Bruchteil kann umgesetzt werden." Das Thema wird den Rat weiter beschäftigen. Am 28. Januar soll ein Abstimmungsgespräch mit den örtlichen Jagdgenossenschaften und den Obmännern der Bauernverbände stattfinden. Außerdem sind die Fachbehörden zu beteiligen. Danach beschließt der Rat das Konzept endgültig.

25 000 Euro für Festplatz

Die Marktgemeinde übernimmt die Materialkosten für die Erweiterung des Versorgungstraktes auf dem Festplatz an der Lauer in Poppenlauer bis zu einer Höhe von 25 000 Euro, einschließlich Fundamentierung bzw. Bodenplatte. Die Arbeiten selbst führt der Vereinsring in Eigenregie aus. Die Baugenehmigung dazu hatte der Marktgemeinderat bereits in seiner letzten Sitzung im alten Jahr erteilt. Vertraglich vereinbart ist laut Klement eigentlich, dass der Vereinsring sämtliche Kosten für das Versorgungsgebäude auf dem Festplatz übernimmt. Die jetzt beschlossene Kostenübernahme für Material sei einmalig.
Der Rat billigte den Haushaltsplan der Kommunalen Allianz Schweinfurter Oberland für 2015. Auf die Marktgemeinde entfallen 21 816 Euro. Im Jahr 2014 waren es 28 700 Euro, also rund 7000 Euro mehr. Der Grund: Nach dem Beitritt der Gemeinde Rannungen vor wenigen Monaten ändert sich der Verteilerschlüssel, und die Ausgaben werden auf mehr Schultern verteilt.
Der Jahresabschluss 2013 für das Freibad endet mit einem Verlust von 96 372 Euro, die aus dem Gemeindehaushalt ausgeglichen werden. "Uns ist es das wert, denn wir haben damit ein Alleinstellungsmerkmal. Ich möchte keinesfalls, dass unser Bad geschlossen wird", betonte Klement. Im Jahr 2012 betrug das Defizit etwa 83 000 Euro. Die Erhöhung im Jahr 2013 erklärte Klement mit Anschaffungen und Reparaturen. Das Defizit wurde einstimmig genehmigt. Auch die Wasserversorgung und die Fotovoltaik-Anlage der Marktgemeinde brachten 2013 ein Defizit, und zwar 47 208 Euro. mdb



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