Knetzgau

Wasserzweckverband setzt auf Qualität und Sicherheit

von unserer Mitarbeiterin  Christiane Reuther Knetzgau — Kürzlich fand im Ratssaal der Gemeinde Knetzgau eine Sitzung des Wasserzweckverbandes der Knetzgau-Sand-Wonfurt-Gruppe stat...
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Die geehrten Verbandsräte Bernhard Ruß, Gerhard Zösch und Heinrich Düring (ab Zweiten von links) mit Verbandsvorsitzendem Stefan Paulus (links) und stellvertretender Vorsitzender Isolde Schuck (rechts).  Foto: cr
Die geehrten Verbandsräte Bernhard Ruß, Gerhard Zösch und Heinrich Düring (ab Zweiten von links) mit Verbandsvorsitzendem Stefan Paulus (links) und stellvertretender Vorsitzender Isolde Schuck (rechts). Foto: cr
von unserer Mitarbeiterin 
Christiane Reuther

Knetzgau — Kürzlich fand im Ratssaal der Gemeinde Knetzgau eine Sitzung des Wasserzweckverbandes der Knetzgau-Sand-Wonfurt-Gruppe statt. Dabei ehrte Verbandsvorsitzender Stefan Paulus (CWG, SPD), der Bürgermeister der Gemeinde Knetzgau, drei verdiente Kommunalpolitiker, die seit mehr als 30 Jahren in der Verbandsversammlung mitwirken.
Heinrich Düring aus Knetzgau gehört seit 1. Mai 1984 dem Gremium an, ebenso Bernhard Ruß, der Bürgermeister der Gemeinde Sand und stellvertretende Vorsitzende des Zweckverbandes, sowie Gerhard Zösch, der Zweite Bürgermeister der Gemeinde Sand.

Erhebliche Mengen

Vorsitzender Stefan Paulus gab einen Rückblick auf das abgelaufene Haushaltsjahr des Wasserzweckverbandes, der die Gemeinden Knetzgau, Sand und Wonfurt mit Trinkwasser versorgt. Mit einer jährlichen Wasserförderung von rund 1,2 Millionen Kubikmetern und einem Haushaltsvolumen von 1,7 Millionen Euro zählt der Zweckverband zu den größten Versorgungsverbänden im Landkreis, wie Paulus berichtete.

Aus mehreren Brunnen

Der Verband fördert sein Wasser aus den Brunnengebieten Wonfurt und Limbach. Aufbereitet wird das Wasser in den Wasserwerken Wonfurt und Limbach ohne Einsatz chemischer Mittel durch Enteisungs- und UV-Anlagen. Die Speicherung und Weiterverteilung erfolgt über die Wasserbehälter und diverse Pumpstationen in den Orten Dampfach, Eschenau, Hainert, Oberschwappach sowie Knetzgau, Sand und Zell.
Eine Besonderheit ist: Der Zweckverband beliefert im Eltmanner Versorgungsgebiet das Sportheim des TSV Limbach sowie Schleuse und Mainkraftwerk in Limbach. Im Limbach gibt es ferner einen Verbund beider Versorgungsgruppen, so dass sie sich in einem Notfall gegenseitig aushelfen können.
Seit Bestehen des Zweckverbandes Sand-Knetzgau-Wonfurt wurden rund sechs Millionen Euro in Modernisierungsmaßnahmen investiert. Die größten Investitionen der vergangenen Jahre entfielen auf die Erneuerung der Steuertechnik im Gewinnungsgebiet Limbach mit einem Kostenaufwand von 760 000 Euro sowie auf den Neubau eines Wasserbehälters in Knetzgau mit 950 000 Euro. Aktuell wird die Steuertechnik im Fördergebiet Wonfurt mit Kosten in Höhe von 600 000 Euro umfassend erneuert. Besonderen Wert legt der Zweckverband laut Vorsitzendem auf die Sicherung der Wasserqualität. Hierzu hat der Verband, wie Paulus darstellte, in den vergangenen Jahren viele Grundstücke in den Schutzgebieten erworben oder der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung entzogen.
Stefan Paulus zeigte sich stolz, dass die neuesten Wasseranalysen nach der Trinkwasserverordnung die hervorragende Wasserqualität dieser regionalen Wasserversorgung belegen.




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