Himmelkron

Wasserschutz muss überarbeitet werden

Himmelkron — Der Gemeinde steht die Ausweisung neuer Wasserschutzgebiete für den gemeindlichen Tiefbrunnen I am Eckenweg und dem Tiefbrunnen II am Laubenweg ins Haus. In der Sitzun...
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Himmelkron — Der Gemeinde steht die Ausweisung neuer Wasserschutzgebiete für den gemeindlichen Tiefbrunnen I am Eckenweg und dem Tiefbrunnen II am Laubenweg ins Haus.
In der Sitzung am Dienstagabend wurde das Bayreuther Ingenieurbüro für Hydrologie und Umweltschutz, Piewak & Partner, mit der Ausarbeitung der Unterlagen beauftragt. Die Kosten für die Ausarbeitung der entsprechenden Antragsunterlagen betragen einschließlich des Gutachtens 5532 Euro.
Wie Bürgermeister Gerhard Schneider dazu ausführte, kann das Genehmigungsverfahren durchaus ein längerer Prozess werden. Bislang verfüge die Gemeinde in beiden Tiefbrunnen über ein Wasser, das alle Grenzwerte problemlos einhalte.
Stellvertretender Bürgermeister Harald Peetz (CSU) verwies noch auf die Verordnung des Landratsamts über das Schutzgebiet in der Gemeinde für die öffentliche Wasserversorgung, die überarbeitet werden muss, da sie kein generelles Verbot für die Ausbringung von organischen Düngern in der engeren Wasserschutzzone enthalte. Peetz: "Das betrifft ja auch die Landwirte. Die Verordnung ist in die Jahre gekommen, viele Sachen sind einfach überholt. Vor allem mit den neuen Screening-Vorschriften überschneidet sich Vieles."
Im Zuge der Überarbeitung des Anforderungskatalogs wird auch geprüft, ob die Abgrenzung der Schutzzonen noch den aktuellen Anforderungen entspricht. Rei.
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